~ Steckbrief ~ Name → Loki Wem der Name bekannt vorkommt, ja, er wurde nach dem nordischen Gott Loki benannt. Einen Nachnamen trägt er nicht, er stammt jedoch aus dem Clan mit dem Namen Flumenor, möchte man ihn also von anderen mit dem Namen Loki unterscheiden, muss man nach seinem Clan fragen, denn zumindest dort ist sein Name einmalig.
Geschlecht → männlich Wer bei dem Namen Loki an eine Frau gedacht hat, der sollte sich noch einmal überlegen, wie er darauf kommt, denn der Name ist nicht nur eindeutig für einen Mann gemacht, sondern man sieht dem jungen Herren auch sehr deutlich an, dass er männlich ist.
Alter → zwischen 19 & 22 Jahren So ganz genau weiß man nicht, wie alt Loki ist, es hat sich bisher noch keiner getraut, ihn zu fragen, bis auf ihm und seinen Verwandten weiß keiner, wie alt er ganz genau ist.
Rang → Warlord In seinem Clan ist der Rang eines Warlords ein sehr angesehener Rang. Es handelt sich hierbei um sehr fähige Krieger, die im Falle eines Kampfes an vorderster Front stehen, allerdings ansonsten eher Einzelgänger sind. Das bedeutet, er kann keine Befehle erteilen, allerdings legt man doch schon wert auf seine Meinung.
Aussehen → 1.90 m groß | normal gebaut | schwarze, lockige Haare | braune Augen | unschuldig wirkender Gesichtsausdruck | definierte Muskeln [ Quelle: weheartit ]
Sonstiges → Hat vor zwei Jahren einen kleinen Wolf gefunden, den er aufgezogen hat und der nun an seiner Seite lebt. Der schneeweiße Wolf heißt Achak. [ Quelle: weheartit ]
Name: Emilia Parker Naja was soll man dazu groß sagen, der Name ist ziemlich gewöhnlichen und nichts besonderes in ihren Augen. Die Bedeutung ihres Namens hat sie noch nie wirklich interessiert, also kennt sie sie auch nicht. Alter: 17 Auch hier, nichts besonderes, ihr Geburtstag ist der 27. Juni und das wars auch schon, was man hier erwähnen müsste. Geschlecht: weiblich Ziemlich einfach zu erkennen, dass es sich bei Emilia um ein Mädchen handelt. Aussehen: xxx Rang: ganz Normales Mitglied der 100, sie ist einfach nicht so der geborene Führer und lässt das lieber die anderen machen.
Wer hinter die Puppenbühne geht, sieht immer Drähte...
~ Steckbrief ~ Name → Kayla Reid Ein ganz normaler Name für einen Menschen auf der Ark. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.
Geschlecht → weiblich Ein Blick und man sieht, dass Kayla eine Frau ist, ansonsten merkt man es auch an ihrem Namen und an ihrer doch sehr weiblichen Stimme.
Alter → 17 Jahre Und das ist ihr Glück. Wäre sie ein wenig älter, hätte man sie wahrscheinlich schon gefloated, weil sie schon über 18 wäre, oder sie hätte zumindest die Chance nicht bekommen, auf die Erde zu reisen, schließlich wird sie in 2 Wochen 18.
Verbrechen → Widerstand gegen die Arkwachen Hierfür muss man erwähnen, dass sie schon immer sehr stur war, Befehle waren nie wirklich etwas, mit dem sie klarkam. Und gerade als Teenager testet man dann doch gerne mal aus, wie weit man gehen kann. Worum es ging weiß sie tatsächlich nicht mehr, es war auf jeden Fall irgendeine Banalität, wegen der sie sich mit den Arkwachen angelegt hat, und wie man sieht, hat sie die Grenzen nicht nur weit überschritten, sondern auch den Kürzeren gezogen. Jetzt gehört sie zu den 100, die auf die Erde geschickt werden.
Aussehen → 1.65 m groß | schlank | leicht gewellte, braune, etwa brustlange Haare | blaue Augen mit goldenem Ring um die Pupille | meistens lächelnd anzutreffen [ Quelle: weheartit ] Bild | Bild
Name: Lionel Einen Nachnamen braucht er nicht, es weiß eigentlich jeder, wer mit diesem Namen gemeint ist. Alter: 20 Naja so besonders ist es auch nicht, ein normales Alter, das er auch nicht versteckt. Geschlecht: männlich ein Kerl in jeder Hinsicht und es gibt auch keinen Grund daran zu zweifeln. Aussehen: xxx Rang: Eigentlich relativ normal, ein einfacher Krieger. Sonstiges: Er hat als kleiner Junge mir etwa 8 Jahren einen Puma gefunden. xxx
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Kayla Angefangen hatte es mit einer leichten Unruhe, die bis zu den Zellen reichte, in denen sie im Moment festsaß. Worum es ging wusste sie nicht, aber die Leute mit höheren Rängen wirkten nervös und irgendwie komisch. Nicht, dass es sie wirklich interessiert hatte, was in deren Leben vorging, aber da sie absolut nichts zu tun hatte, dachte sie eben darüber nach und stellte sich die wirrsten Szenarien vor. Danach ging es ganz schnell. Sie wurde aus der Zelle geholt, zügig in ein Dropship gebracht und mit den Worten: „Du und die anderen werdet zur Erde geschickt“ dort zurückgelassen. Und jetzt saß sie hier, in einem Dropship mit veralteter Technologie und befand sich auf dem Weg zur Erde, wie weit sie noch entfernt waren wusste sie nicht, und tatsächlich betete sie die ganze Zeit nur, dass sie den Aufprall überleben würden. Die anderen, die auch in diesem Schiff gelandet waren, bemerkte sie nur am Rande, einige schrien, einige weinten, einige freuten sich, andere taten es ihr gleich und warteten schweigend auf ihr Schicksal. Der Fallschirm des Schiffes ging auf und verlangsamte den Fall, was es für sie nicht wirklich angenehmer machte, sie würde viel lieber schnell sterben als noch länger in dieser unangenehmen Lage festzusitzen. Sie war mit Gurten, die man wohl früher immer für Raumwarten genutzt hatte, an einer Art Stuhl befestigt, es sah zwar nicht sehr stabil aus, aber sie war dennoch froh darum. Ohne würde sie wahrscheinlich durchdrehen. Aber wie dem auch sei, nachdem sie nach einer gefühlten Ewigkeit den Aufprall spürte – und er war nicht gerade angenehm – erstarrte sie im ersten Moment. Waren sie etwa wirklich auf der Erde angekommen? Und zwar in einem Stück. Vorsichtig sah sie sich um, konnte allerdings auf den ersten Blick keine großen Beschädigungen am Schiff bemerken, es waren einige Teile herumgeflogen und hatten einigen der Jugendlichen kleinere Verletzungen verursacht, es sah aber ansonsten auf ersten Blick alles in Ordnung aus. Konnte das wirklich sein? Mit zittrigen Händen machte sie die Gurte auf und stand auf, mit wackligen Beinen zwar, aber sie stand. In einem Dropship, was soeben auf der Erde gelandet war.
Loki Der junge Mann war auf der Jagd. Bewaffnet mit einem Bogen und einer großen Menge Pfeile bewegte er sich nahezu lautlos durch den Wald, natürlich in passender, dunkler Kleidung, damit er nicht sofort auffiel. Achak schlich ebenfalls irgendwo in seiner Nähe umher und suchte nach etwas, was er verspeisen konnte. Er erblickte ein deformiertes Reh, welches sich am leuchtend grünen Gras labte. Er nahm einen Pfeil, spannte ihn in den Bogen und war gerade im Begriff, ihn loszulassen, als am Himmel plötzlich eine Art Metallschiff auftauchte, was auf die Erde zuraste. Der Aufprall reichte aus, um alle Tiere in der Umgebung zu verjagen. Missmutig ließ er den Pfeil wieder verschwinden und wandte sich in die Richtung, in der sich dieses Schiff am wahrscheinlichsten befand. Nach kurzem Überlegen kam er zu dem Schluss, sich das Ganze mal anzusehen, man sah es schließlich nicht jeden Tag, dass ein Schiff vom Himmel fiel. Neugierig machte er sich also auf den Weg, Achak war ihm dicht auf den Fersen, was da wohl vom Himmel gefallen war?
Emilia Schon seit einigen Tagen war es unruhig auf dem ganzen Schiff, diese Unruhe reichte sogar bis zu den Zellen, in denen sie, wie viele andere, fest saß und darauf wartete, bis sie 18 war und alles neu verhandelt wurde. Doch dazu sollte es gar nicht kommen, den plötzlich wurde sie aus ihrer Zelle geholt und in ein Dropship befördert. Noch ehe sie irgendwelche Fragen stellen konnte saß sie auf einem Platz, gemeinsam mit vielen anderen. "Ihr kommt auf die Erde!" Das war das letzte, das sie hörte, bevor das Dropship bereits auf dem Weg zur Erde war. Sie sah sich um, erkannte in den Gesichtern der Jugendlichen, div mit ihr hier waren die verschiedensten Emotionen. Nervosität, Aufregung, Angst, aber bei manchen auch Freude. Was es bei ihr war? Angst, eigentlich nur pure Angst, vor dem was sie auf der Erde erwartete. Irgendwann begann alles zu ruckeln und sie war froh um die Gurte, die sie auf unseren Plätzen hielten, denn sie war sich sicher, dass der Aufprall, der bald erfolgen würde nicht gerade sanft sein würde. Sie knetete nervös ihre Hände, als es plötzlich einen Knall gab, danach war für einen Moment alles still. Anscheinend waren sie gelandet. Nachdem diese Erkenntnis die anderen erreicht hatte kam wieder Leben in sie. Die ersten standen mit zitternden Händen auf und traten auf die Luke zu, die sie von der Außenwelt trennte.Sie brauchte eine Weile, bis auch sie sich traute ihren Gurt zu lösen, sich zu erheben und den anderen zu folgen. Was dort draußen wohl auf sie wartete? Ihre Beine Zitterten ebenso wie Ihre Finger, niemand traute sich etwas zu sagen, doch irgendjemand betätigte schließlich den Schalter für die Luke.
Lionel Ebenso wie Loki war er gerade im Wald jagen, hatte aber bisher noch keinen Erfolg gehabt und war weiter auf der Suche nach etwas, das er erlegen könnte, vielleicht Ein Reh oder etwas in der Art. Er war schon immer ein guter Jäger gewesen, hatte seine Taktik inzwischen perfektioniert und wenn er erstmal ein Opfer entdeckt hatte, so hielt ihn meist nichts mehr auf. Doch noch ehe er eines entdecken konnte sah er plötzlich etwas vom Himmel stürzen, er konnte nicht sagen was es war, doch es schlug nicht weit von ihm entfernt auf den Boden. Er Pfiff leise nach Juka, der Pumadame, die er als Junge vor dem ertrinken gerettet hatte und die seit diesem Tag seine treueste Begleiterin war. Gemeinsam mit ihr lief er schnell, aber dennoch vorsichtig in die Richtung dieses Dinges, er war sich sicher, dass er nicht der einzige war, dem es aufgefallen war, denn seines Wissens nach befand sich auch Loki im Moment hier in der Nähe um zu jagen, mit ihm vermutlich auch Achak. Vielleicht würde er die beiden ja unterwegs treffen.
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Loki Es dauerte nicht lange, da traf der Jäger einen anderen, der auf der Jagd war. Lionel war der andere, und bei ihm war Juka, seine Pumadame, was Loki daran bemerkte, dass sich Achaks Fell ein wenig sträubte und er leise anfing zu knurren, was er allerdings mit einem Befehl sofort wieder unterbunden hatte. Achak war kein sonderlich großer Fan von der Raubkatze, soweit Loki wusste, waren Hund und Katze in früherer Zeit auch nicht unbedingt immer die besten Freunde gewesen, der Wolf ließ sich doch recht gut unter Kontrolle halten, er würde zumindest nicht unter Lokis Aufsicht auf die Großkatze losgehen, und er hoffte einfach mal, dass es umgekehrt auch so war. „Tag, Lionel“, grüßte Loki den anderen Mann. „Hast du eine Ahnung, was genau gerade vom Himmel gefallen ist?“ Loki selbst wusste nur, dass es nach einer Art Schiff aussah, aber was genau machte ein Schiff in dieser Gegend? Und vor allem, warum sollte es, sollte es sich um Weltraummüll handeln, erst jetzt auf die Erde zurückkommen? Schließlich waren schon lange keine Menschen mehr ins All geflogen, es gab die Technologie dazu gar nicht mehr. Und irgendwie zweifelte Loki auch daran, dass es jemals im Weltall Menschen gegeben hatte – man erzählte sich dies zwar, aber es war einfach so unvorstellbar. Er würde es jedoch bald erfahren, auch wenn er der festen Überzeugung war, dass da nichts Besonderes aufgekommen war.
Kayla Sie musste es sich eingestehen, sie war einfach unglaublich feige. Als viele rumstanden und sich nur gegenseitig anstarrten, hatte sie nicht den Mut gehabt, den Schalter für die Tür zu betätigen, sie hatte einfach nur wie der Großteil der anderen dumm herumgeschaut und nichts gemacht. Irgendjemand fand diesen Mut jedoch, und die Tür öffnete sich quälend langsam. Im ersten Moment hatte Kayla wirklich Panik, die Erde war immernoch verstrahlt und man wusste nicht, wie viel sie aushielten. Es könnte sein, dass sie innerhalb von ein paar Sekunden starben, es könnte aber auch länger dauern, und das beides waren keine sonderlich guten Aussichten. Wie dem auch sei, die Tür öffnete sich und im ersten Moment geschah nichts. Wie versteinert starrte die junge Frau nach draußen, leicht blinzelnd, weil ihre Augen das Sonnenlicht nicht gewohnt waren. Mit einem Schock stellte sie fest, was passiert war: Die Tür in die Außenwelt, auf die Erde, stand offen, und offensichtlich war keiner eines Strahlentodes gestorben, und es fühlte sich auch nicht so an, als ob das in nächster Zeit geschehen würde. Einer von den technisch versierteren Jugendlichen, der eine Art Messgerät in den Händen hielt, bestätigte ihre Vermutung: Die Strahlung war für keinen der Jugendlichen schädlich. Sofort setzten die Mutigeren einige Schritte nach draußen, sie selbst verblieb jedoch noch einige Augenblicke in der Sicherheit des Dropships, um die Situation zu verarbeiten. Es dauerte nicht lange, dann setzte sie ebenfalls mit überglücklicher Laune einen Fuß aus dem Schiff. Sie konnte es schon jetzt durch ihre Schuhe spüren, dass der Boden völlig anders war als der ewige Plattenboden, den es auf der Ark gab. Er war weich, mit Gras übersäht und gab ein wenig nach, wenn man darauf stand, was sie persönlich als sehr angenehm empfand. Sie waren entweder auf einer großen Lichtung oder am Waldrand aufgekommen, aber das war ihr im Moment eher egal, sie konnte nicht anders und musste erst einmal eine Hand voll Erde aufheben. Weich, leicht feucht und sehr dunkel war die Erde hier, ein sehr ungewohntes Gefühl, so einen Boden gab es auf der Ark nicht, und Kayla grinste jetzt wie ein kleines Kind. Wenn sie jetzt einer der Menschen sehen könnte, die noch vor 200 Jahren auf der Erde gelebt haben, wie sie sich übermäßig freute über eine Hand voll Dreck, aber für sie war es etwas Besonderes, sie hatte noch nie zuvor in ihrem Leben Erde angefasst, und die meisten anderen ebenso wenig.
Lionel Seine Vermutung bestätigte sich, denn als er sich den Ort näherte, an dem er dieses Ding, was auch immer es war, vermutete hörte er ein leises Fauchen seiner Pumadame hinter sich, dieses Fauchen kannte er nur zu gut, das gab Juka nur von sich, wenn Loki mit Achak in der Nähe war. Kurze Zeit später entdeckte er selbigen und trat auf Loki zu. "Hey Loki " grüßte auch er und nickte dazu leicht. Auf seine Frage hin jedoch musste er den Kopf schütteln. "Nein, ich habe keine Ahnung was das ist, aber lass uns mal nachsehen gehen, vielleicht finden wir vor Ort ja ein paar Informationen " schlug er vor und deutete in die Richtung, in der das Ding gelandet war. Vielleicht stimmten die Erzählungen von den Menschen, die im All lebten, ja doch. Er rief Juka zu sich, er wollte sie in diesem Moment bei sich haben, denn wer wusste, was ihn dort erwarten würde oder besser gesagt die beiden.
Emilia Sie stand noch einen Moment regungslos da, als die Luke sich langsam öffnete , bevor sie zu den wenigen Jugendlichen trat, die sich näher an die Luke trauten. Gespannt beobachtete sie, wie sich die Luke langsam, aber sicher Dem Boden näherte, jedoch musste sie sich irgendwann eine Hand vor die Augen halten, es war so hell hier, was sie alle nicht gewohnt waren, doch sie genoss es, das Gefühl, das das Sonnenlicht auf ihrer Haut hinterließ. Trotz all der Vorfreude auf die Erde, darauf das erste mal auf echtem Boden zu laufen, hatte sie Angst, denn erst jetzt realisierte das Mädchen, dass die Erde noch immer radioaktiv verseucht sein könnte, was für sie alle auf kurz oder lang den Tod bedeuten könnte. Doch noch bevor aus ihrer Angst wirkliche Panik werden konnte gab irgendeiner der Jungen mit irgendeinem seltsamen Gerät in der Hand Entwarnung. Die Strahlung war nicht so hoch, dass sie ernsthafte Schäden davon tragen würden. Man hörte viele der Jugendlichen erleichtert durchatmen, so auch Emilia. Nachden sie die Gewissheit hatte nicht aufgrund der Radioaktivität zu sterben wagte sie sich als eine der ersten nach draußen. Der Boden war weich und federte bei jedem ihrer Schritte. Das alles hier war noch viel schöner, als sie es sich vorgestellt hatte und als sie es aus Erzählungen kannte. Sie waren von Bäumen umgeben, anscheinend hatten sie Glück gehabt und waren auf einer Lichtung gelandet, das war eine gute Ausgangsposition um hier auf der Erde einen Neuanfang zu starten. Man konnte beobachten, wie sie ihre Arme zur Seite streckte und sich überglücklich einmal im Kreis drehte. "Welcome back to earth " flüsterte sie dabei leise.
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Loki Er nickte dem anderen jungen Mann zu und setzte dann seinen Weg in Richtung von diesem Ding fort. Er signalisierte seinem Wolf wortlos, dass er an seiner Seite bleiben sollte, was auch immer da war, es könnte gefährlich sein, und ein herumstreunender Wolf konnte da nicht hilfreich sein. Wie dem auch sei, es dauerte nicht lange, da erblickte er auf einer Lichtung – die sich noch auf dem Gebiet des Flumenor Clans befand – eine Art Raumschiff, und davor turnte ein ganzer Haufen Jugendlicher herum. „Was zum …?!“, flüsterte er kaum hörbar. Wo kamen die denn auf einmal her? Und wieso zum Teufel flippten die denn wegen ein bisschen Dreck so aus? „Was ist denn mit denen los?“, fragte er, ohne eine Antwort zu erwarten. Das waren doch nicht … oder etwa doch? Das konnte doch nicht sein, es gab keine Menschen im Weltall, die hatten bestimmt nur einige der Beeren gegessen, die man besser nicht aß, wenn man keine Halluzinationen haben wollte.
Kayla Noch immer konnte sie es kaum fassen, dass sie auf der Erde war. Aber jetzt, wo sie einige Momente hier stand, überkam sie wieder eine leichte Angst. Was machte man denn, um auf der Erde zu leben? Sie kannte sich nur wenig bis gar nicht mit der Erde aus, die anderen wahrscheinlich ähnlich, und selbst wenn, ihr Wissen stammt noch aus der Vorkriegszeit, es hatte sich einiges verändert – das verrieten ihr zumindest die Bäume, sie waren deutlich größer als diejenigen auf den Fotos, die ihre Mutter noch von ihren Vorfahren auf der Erde aufbewahrte. Woher sollten sie denn wissen, was noch zutraf und was völlig anders war? Wahrscheinlich sollten sie sich erst einmal auf die lebenswichtigen Versorgungen kümmern, das hieß, Nahrung und Wasser suchen und einen Unterschlupf. Sie hatten vielleicht noch Versorgung für ein paar Tage, das Dropship konnte für den Anfang als Notunterkunft dienen, aber lange würde es wohl nicht halten. Sich umzusehen war wohl fürs Erste das Beste, was sie tun konnten, aber alleine war das keine gute Idee. Da bisher jedoch niemand irgendwas gesagt hatte, war sie leicht verunsichert. Sie gehörte zu den ältesten hier, es gab noch ein oder zwei Jungs, die etwas älter waren, aber da sie ja in zwei Wochen 18 wurde, waren die meisten deutlich jünger. „Leute, es wird Zeit, dass wir uns zusammenreißen und anfangen, einen Plan fürs Überleben zu fassen. Ich würde vorschlagen, wir teilen zwei kleine Gruppen ein, die sich die nähere Umgebung einmal ansehen, der Rest kümmert sich hier um die Verletzten und baut ein Zwischenlager auf“, rief sie dann letztendlich in die Menge erstaunter Jugendlicher. Eigentlich war sie ja kein Anführertyp, aber irgendwer musste den Anfang machen, sie hoffte nur, dass die anderen es nicht falsch aufnahmen.
Lionel Er war ein wenig beruhigt, als er wusste, dass Loki gemeinsam mit ihm zu dem Ding lief, nicht weil er Angst hatte, er war ein Krieger, er kannte soetwas wie Angst fast gar nicht, aber was auch immer sie dort erwartete, es könnte eine Gefahr für ihn dar stellen und zu zweit war man sicherer, zumal er Juka dabei hatte und der Junge Mann, der auf seiner linken lief seinen Wolf, das war schon mal ein großer Vorteil gegenüber diesen.. Nunja, was auch immer es war. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichten die beiden Krieger eine Lichtung. "Das ist keine Einbildung oder? " fragte er möglichst leise und sah zu Loki, der nur wenige Meter neben ihm ebenfalls stehen geblieben war und auf die Lichtung sah. "Dann Stimmen die Erzählungen von Menschen im All also doch " stellte er leise fest und sah sich die Leute vor sich an. Sie schienen verwirrt, unsicher, teilweise auch ängstlich oder panisch.
Emilia Sie lief ein wenig auf der Lichtung hin und her und lies ihren Blick über die anderen streifen, aber auch über den Rand der Lichtung. Was sich wohl in diesem Wald befand? Sie atmete einmal tief durch, gefühlt das hundertste mal, seid das Dropship hier gelandet war, als auf einmal jemand seine Stimme erhob. Sie sah sich um und erkannte eines der Mädchen. Sie sagte irgendetwas von einem Plan und zwei Gruppen, die eine solle die Gegend erkunden, die andere sich um die Verletzungen kümmern. Einen Moment lang zögerte sie, doch dann entschied sie sich dafür sich der Gruppe an zu schließen, die die Gegend erkunden wollte. Sie trat nach vorne. "Ich werde mir die Umgebung mal ansehen, wer kommt mit mir mit? " fragte sie laut genug, dass alle sie hören konnten, es aber nicht so klang, als wäre sie die Anführerin dieser Gruppe, sondern lediglich ein Mitglied, was ja auch ihr Plan war.
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// Ich erfinde jetzt mal ein paar von den 100, wenns nicht okay ist, einfach Bescheid geben, dann können wirs wieder ändern ^-^ Loki Er schluckte und nickte kurz. Etwas, was er niemals erwartet hätte, hatte sich so eben als wahr herausgestellt. Es hatte Menschen im All gegeben, und jetzt waren sie hier. Aber warum waren sie alle so jung? Teilweise schienen sie zwar nur kaum jünger als er selbst zu sein, aber das waren die ältesten, und sie hatten noch deutlich jüngere dabei. Man schickte doch nicht seine jüngsten Leute vor, wenn man in ein neues Gebiet kam, man brauchte erfahrene Krieger, die sich im Falle eines Falles verteidigen konnten. Wurden die Menschen aus dem All etwa nicht so alt wie die Leute von der Erde? Als sie dann begannen, miteinander zu sprechen, ging Loki unwillkürlich etwas in Deckung. Erstaunlicherweise sprachen sie die gleiche Sprache wie sie, oder eher gesagt eine der Sprachen, die man in den Clans sprach, er konnte sie also verstehen. Wirklich organisiert schienen sie ja nicht, hatten sie sich denn nicht vorbereitet? „Ich denke, wir sollten erst einmal in Deckung bleiben und diese … Skypeople beobachten. Wer weiß, was die im Schilde führen, mir kommt das alles sehr verdächtig vor. Sie sind so jung und planlos“, sagte er leise. Wahrscheinlich war es besser, wenn sie erst einmal nicht erfuhren, dass sie nicht die einzigen Menschen auf der Erde waren, wenn sie es nicht schon längst wussten, sie brauchten Zeit, die anderen zu informieren und diese Leute einschätzen zu können. Sonderlich gefährlich sahen sie zwar nicht aus, vielleicht war das aber auch nur ein Ablenkungsmanöver.
Kayla Im ersten Moment sahen die anderen sie nur an und keiner antwortete, und Kayla begann schon zu fürchten, dass die anderen sie für irgendein Mädchen hielten, was sich jetzt als Boss aufspielen wollte, bis sich dann doch ein anderes Mädchen dazu durchrang, zu antworten. Sie kannte zwar nicht den Namen des Mädchens, sie war aber in etwa im gleichen Alter wie sie selbst, und sie nickte ihr dankbar zu, als sie sagte, sie würde sich umsehen. Ein kurzes Murmeln ging durch die Masse an Jugendlichen, dann meldeten sich nach und nach einige der älteren Jungen, alle 16 oder 17 Jahre alt. Der älteste von ihnen, Noah, entgegnete jedoch noch etwas. „Ich denke nicht, dass zwei Gruppen vorteilhaft wären, hier könnten sonst was für Viecher rumlaufen und da wäre es besser, wenn wir beisammen bleiben.“ Mit einem verschmitzten Lächeln sah er sie an. Es war ein offenes Geheimnis, dass Noah und seine Freunde eine Art Gang gewesen waren, die allerlei krumme Dinger gedreht hatten, sie wären wahrscheinlich die ersten gewesen, die gefloated worden wären. Noah war ihr Anführer, einfach weil er der älteste war, und er war ein paar Tage älter als sie selbst, sie konnte ihn jedenfalls jetzt schon nicht ausstehen. „Wenn du meinst. Also, können wir dann los?“, fragte sie dann in die Runde. Sie würde es sich definitiv nicht nehmen lassen, sich mal hier umzusehen, vor allem wollte sie aber das andere Mädchen nicht alleine mit den Gang-Jungs weggehen lassen, wer wusste schon, was die vorhatten. Sie selbst würde zwar so oder so nicht viel machen können, aber man fühlte sich sicherer, wenn man zu zweit war.
Lionel Sein Blick wanderte schnell zu Loki, als das eine Mädchen zu sprechen begann. Müsste er schätzen, so waren eigentlich alle hier jünger als die beiden Krieger, die hier standen. Man erkannte das Erstaunen in seinen Gesichtszügen, als er die Sprache des Mädchens verstand, jedes einzelne Wort. Er verstand nicht ganz, warum die Menschen aus dem All, die hier gelandet waren, so jung waren, vorallem schienen viele das nicht aus freien Stücken getan zu haben, bei der Angst, die man in ihren Augen sehen konnte. Nach und nach kam immer mehr leben in die Jugendlichen. Bevor zu viel geschah sah er nochmal Zu Loki und bejahte seine Äußerung. "Ja, das ist vermutlich das beste " murmelte er leise und sah dann wieder in die Gruppe. Ein weiteres Mädchen hatte sich zu Wort gemeldet, dann kam auf einmal ein Junge hinzu. Sie wollten sich umsehen. Mit einer kleinen Geste holte ich Juka näher zu mir, sie sollte nicht von diesen Skypeople entdeckt werden.
Emilia Es dauerte eine Weile, bis auch Leben in alle anderen Jugendlichen kam. Nachdem ich mich bereit erklärt hatte, dass ich mit auf die Erkundungstour gehen würde hörte man die anderen kurz miteinander sprechen, bevor sich nach und nach ein paar der älteren Jungs meldeten. Ich atmete leise aus, wenigstens war ich nicht die einzige, die den Mut dazu hatte sich hier um zu sehen. Als sich plötzlich Noah aus der Menge trennte verdrehte sie leicht die Augen. "So, du meinst also, dass es sinnvoll ist, wenn 100 Leute hier durch den Wald rennen? Wenn wir in einer Gruppe von 10 Leuten los gehen sind wir viel unauffälliger und die anderen können hier beim Dropship bleiben, wenn was ist, dann ist das hier der sicherste Ort für die anderen " Meinte ich, doch als Kayla fragte, ob sie los könnten wartete sie gar nicht auf eine Antwort, sondern lief mit verschränkten Armen los, in Richtung der dichten Bäume. Sie wusste nicht, was sie dort erwarten würde, aber sie würde auch nicht tatenlos hier herum stehen und nichts tun.
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