Emilia "Kommst du, Mattis?" Ungeduldig wartete ich an der Tür, ich wollte endlich los. Sicher wartete Lou schon beim Kino auf uns. Nur ein Gutes hatte es, dass unser Vater mich gezwungen hatte, ihn mitzuschleppen; mein Halbbruder hatte schon einen Führerschein, ich war leider noch zu jung. Aber langsam konnte er sich mal beeilen, der Film fing schon in fünfzehn Minuten an.
Mattis Ich schnappte mir noch schnell meine Jacke, die Mühe zu antworten machte ich mir erst gar nicht. Ich ging mit ihr raus zum Auto, stieg an und startete den Wagen.
»Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass etwas wichtiger ist als Angst.«
Emilia Ich setzte mich neben ihn und er fuhr los. Während wir fuhren schrieb ich kurz meiner Freundin, die schon gefragt hatte, wo wir denn steckten. Sie und Mattis kannten sich noch nicht, komisch eigentlich, er hatte in letzter Zeit fast alle meine Freunde kennengelernt, meine BF aber nicht.
Mattis Kurz darauf hielten wir auch schon vor dem Kino. Ich stieg aus und schloss die Tür hinter mir. Ein Klicken signalisierte mir, dass der Wagen abgeschlossen war. Ich ging neben Emilia her zum Eingang.
»Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass etwas wichtiger ist als Angst.«
Emilia Ich stieg aus, nahm meine Tasche und ging mit ihm ins Kino, wo Lucia im Foyer schon mit unseren Karten wartete. "Hey, Lucy", sagte ich und umarmte sie, stellte ihr dann meinen Halbbruder vor. "Das ist Matthias. Mattis, das ist Lucia, meine beste Freundin." Sie lächelte Mattis an, nahm dann meine Hand und zog mich zu den Sälen.
Lucia Oh. Mein. Gott. Wie konnte man nur so gut aussehen? Wenn er nicht Emmis Bruder wäre... Ich setzte mich mit ihr in Saal fünf. Leider setzte sie sich so, dass ich neben Mattis sitzen musste.
Lucia Ich versuchte, nicht zu oft zu ihm herüberzusehen und mich stattdessen auf die Leinwand zu konzentrieren, doch noch lief nur langweilige Werbung.
Lucia Ich versuchte, nicht zu oft zu ihm herüberzusehen und mich stattdessen auf die Leinwand zu konzentrieren, doch noch lief nur langweilige Werbung.
Lucia Ich errötete leicht, als er mir zulächelte. Himmel, was war nur mit mir los? So war ich doch sonst nie. Normal verdrehte ich den Jungs die Köpfe, nicht andersherum.
Lucia Ich lächelte leicht. "Nein danke. Ich darf nicht", sagte ich bedauernd. Aber süß von ihm, dass er es mir anbot. Obwohl es natürlich auch bloß aus Häflichkeit sein konnte...