Nathan Heute hatte ich nach langer Zeit mal wieder das Zimmer im Haus von meinem Vater bewohnt und somit musste ich ein wenig früher aufstehen als sonst, aber das überlebte ich auch. Immerhin wollte ich nicht am ersten Tag schon zu spät in die Schule kommen. Auch wenn es mir egal war, aber meinen Eltern eben nicht und diese konnten es ja über direkten Weg von der Schulleitung erfahren. Ich machte mich gemütlich fertig, packte meine Sachen und was man halt sonst noch in der Früh so tat, ehe ich die Treppen runterging und dort von meinen Vater und Candy empfangen wurde. Den richtigen Namen von Candy kannte ich gar nicht und ich würde ihn sobald auch nicht erfahren, da es mir eigentlich egal war und ich nur das Nötigste mit ihr zu tun haben wollte. Wie immer, wenn ich bei meinen Vater war, machte mir ein Candy etwas zum frühstücken. Eine nette Geste, aber sympathischer wurde sie mir trotzdem nicht. Heute hatte ich sogar Glück und mein Vater konnte mich zur Schule führen, was für mich immer wesentlich angenehmer war, da ich keinen peinlichen Smalltalk führen musste. Eine gute halbe Stunde später war ich auch schon in der Schule und schaute mich auf den großen Gelände um. Natürlich durfte man nicht vergessen, dass man hier eine eigene Uniform hatte, welche weitaus schicker war als die meisten, jedoch trotzdem nicht ganz meinen Geschmack traf. Ich ertrug es aber. Jedoch war es dadurch weitaus schwerer Leute, die man halbwegs mochte, von den anderen zu unterscheiden. Bis man die einmal entdeckte, konnte schon einige Zeit vergehen.
Kayla Ich war gerade am Schulgelände angekommen und schaute noch einmal auf mein Handy, ehe ich dieses abschaltet und in der Tasche verschwinden ließ. Ich wollte den Ärger vermeiden, welchen man bekam wenn man mit neumodischer Technologie erwischt wurde. Ich atmete kurz durch, zupfte den Rock von der Schuluniform zu Recht und schaute dann eine Runde um mich, ehe ich schon auf den großen Eingang der Schule losging. Ohne großes Hin und Her, ging ich auf die Liste hin, wo stand in welcher Klasse man war und welchen Klassenvorstand man damit dann hatte. Restliche Informationen bekam man dann in der Klasse und logischerweise waren es in dieser Schule sehr viele Informationen, auch wenn sich die meisten jährlich einfach nur wiederholten. Aus reiner Interesse las ich mir auch die Namen der anderen Schüler durch und musste feststellen, dass ich niemanden wirklich kannte. Natürlich der eine oder andere Nachname kam mir schon bekannt vor, jedoch dann doch eher von meinen Eltern und nicht weil ich die Person zu diesen Nachnamen kannte.
We're young. We're supposed to drink too much. We're supposed to have bad attitudes and shag each other's brains out. We are designed to party. This is it.
Chloé Mein Wecker klingelte seit mittlerweile fast zehn Minuten. Ich drehte mich seufzend zur Seite, um das nervige Teil mit einem beherzten Schlag auf die Oberseite endlich zum Schweigen zu bringen. Dann fiel mir ein, dass heute ja der erste Schultag war. "Verdammt.", meinte ich, sprang aus meinem Bett und lief in mein Badezimmer, um schnell duschen zu gehen, ehe ich zu meinem Schrank lief und mit einem leisen Seufzen meine Uniform heraus holte. Sie war wirklich nicht hässlich, aber trotzdem wäre es mir lieber, wenn man für sich selbst entscheiden könnte, was man anziehen wollte. Nachdem ich mich noch schnell dezent geschminkt hatte, ging ich nach unten um zu frühstücken. Wie eigentlich immer alleine. Niemand sonst war da, meine Mutter war auf Geschäftsreise und mein Vater vermutlich mal wieder bei seiner... Ich kannte ihren Namen nicht mal, aber das wollte ich auch gar nicht. Als ich aufgegessen hatte, räumte ich die Sachen in die Spülmaschine und schaltete sie an, bevor ich meine letzten Sachen für die Schule zusammen packte, meine Schuhe an zog und mich auf den Weg zur Schule machte, es waren zu Fuß gerade einmal zehn Minuten. Auch wenn ich Bus fahren könnte, zu Fuß hatte ich wenigstens meine Ruhe. Am Schulgelände angekommen schaltete ich mein Handy aus, ließ es in meiner Tasche verschwinden und lief dann nach drinnen zu den Klassenlisten. Ich wollte wenigstens schauen, ob ich jemanden könnte, doch leider war das nicht der Fall, wenn man von den Nachnamen mal ab sah, die kannte eigentlich sowieso jeder.
Lionel Ich war schon den ganzen Morgen ziemlich genervt, meine Eltern hatten schon am ersten Schultag wieder auf mich ein geredet, dass ich mich ja anstrengen sollte. Ich schnaubte nur genervt und lief dann Zu meinem Auto, um zur Schule zu fahren.
//Sorry für den kurzen Post von Lionel, ich fahr nochmal weg, wollte ihn jetzt aber noch abschicken und nicht nochmal neu schreiben müssen.
Das Leben ist wie eine Pusteblume... Wenn die Zeit gekommen ist, muss jeder für sich alleine fliegen...
Nathan Ich sah noch dabei zu wie mein Vater wegfuhr und seufzte dann leicht. Ich hatte wirklich nicht sonderlich viel Lust, aber was sein muss, musste halt sein. Weswegen ich brav den Weg in die Schule antrat. Als ich das riesige Gebäude betrat, kam auch direkt eine Lehrerin entgegen, die mich liebevoll mit einen „Gute Morgen, Nathan. Fit für ein neues Jahr?“ begrüßte. Die Lehrer hier, kannten so gut wie jeden beim Vornamen und Nachnamen, immerhin wurde das von den Eltern auch verlangt. „Natürlich…“ murmelte ich leicht ironisch, ließ aber doch ein freundliches Grinsen auf meinen Lippen erscheinen. „Das freut mich. Schau dir am besten gleich die Liste an, damit du weißt in welcher Klasse du bist…“ Während sie das sagte, nickte sie in die Richtung und marschierte dann auch wieder weg. Ich blieb noch eine Sekunden stehen, ehe ich ihren Rat folgte und zu der Liste ging. Ich las mir die Namen durch und schmunzelte dabei leicht. Ein paar kannte ich ja doch, von meiner Mutter. Hannigan beispielsweise. Meine Eltern waren eine Zeitlang mit den Eltern von der jungen Damen immer sonntags brunchen….es waren aber auch noch andere Leute dabei. Ist jedoch schon eine Ewigkeit her.
Kayla Ich war richtig froh, dass ich früher gekommen bin. Jetzt begann nämlich ein regelrechter Ansturm auf die Listen. Ich machte ein paar Schritte zur Seite und schaute dann noch kurz, ob sonst noch etwas Neues dabei stand. So war es aber nicht. Aus dem Grund machte ich mich auch schon auf den Weg zu meiner Klasse. Auf dem Weg traf ich sogar noch ein paar bekannte Gesichter. Alles die Kinder von Freunden meiner Eltern…also gezwungermaßen auch meine Freunde.
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Chloé Nachdem ich mir meinen Klassenraum eingeprägt hatte, machte ich mich auf den Weg zu meinem Spind, der sich zum Glück nicht änderte. Dort angekommen, legte ich alles, was ich heute nicht brauchen würde, wie beispielsweise unsere Sportsachen, die hier ebenfalls einheitlich waren, hinein. Danach machte ich mich schon mal auf den Weg zu meinem Klassenzimmer, in der ersten Stunde würden wir unsere Stundenpläne erhalten, danach würde es direkt mit dem Unterricht los gehen. Der Druck auf dieser Schule war teilweise wirklich enorm, wer nicht den Anforderungen entsprach kam meist nur durch den Einfluss der Eltern in die nächste Klasse, da viele Eltern auch Sponsoren der Schule waren. Ich seufzte leise und kam schließlich an meinem Klassenzimmer an. Bisher war nur ein Mädchen da, ich hatte sie schon einige Male gesehen, jedoch kannte ich weder ihren Namen, noch hatte ich bisher mit ihr gesprochen. Ich warf ihr ein leichtes Lächeln zu und wartete dann, bis die anderen Leute kamen.
Lionel Als ich bei den Listen für die Klassenlisten angekommen war, hatte sich davor schon eine ganze Traube an Schülern gebildet. Ich seufzte leise und kämpfte mich irgendwie nach vorne durch. Oft genug, waren Schüler am ersten Tag zu spät gekommen, da sie einfach nicht hatten sehen können, wo sie hin mussten und das wollte ich vermeiden. Vorne angekommen, suchte ich nach meinem Namen auf den Listen uns las mir dabei gleichzeitig die anderen durch. Einige der Namen waren so etwas wie Freunde, andere kamen mir flüchtig bekannt vor und wieder andere sagten mir gar nichts, doch damit wollte ich mich nun nicht befassen. Nachdem ich meinem Klassenraum gefunden hatte, kämpfte ich mich wieder aus dem Halbkreis der Schüler und machte mich gemütlich auf den Weg, schließlich hatte ich noch ein wenig Zeit, bis der Unterricht los ging und ich wollte mich nicht mehr anstrengen als nötig, außerdem konnte ich diese Hektik am ersten Schultag überhaupt nicht haben.
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Nathan Ich blieb noch eine Weile bei der Liste stehen, beschloss dann aber doch, dass ich langsam aber sicher zu meiner Klasse gehen sollte. Ich hoffte einfachmal, dass die Leute dort halbwegs akzeptabel waren. Mit meiner vorherigen Klasse hatte ich wirklich Glück und wenn ich ehrlich war, trauerte ich ihr auch ein bisschen nach. Ich kam mit drei anderen Leuten gleichzeitig in die Klasse. Alle standen an der Wand, wie es sich gehörte. Am ersten Schultag mussten wir uns alle so aufstellen und dann teilte und der Klassenvorstand einer Sitzordnung zu, wie er es am geeignetsten fand. Meistens war es dann eh nur irgendwie, aber wenn sie meinten dass es einen pädagogischen Grund hatte, mussten wir dies wohl so annehmen. Nach und nach füllte sich der Klassenraum und auch die Uhr zeigte an, dass der Lehrer bald auftauchen würde. In dieser Schule durfte es nicht vorkommen, dass es Lehrer auch nur eine Sekunde zu spät kommen durfte, immerhin hätten wir sonst nicht den vollen Genuss von 50 Minuten Unterricht.
Alexis Ich war eine der Ersten in der Klasse. Naja, eigentlich war ich die Erste. Es dauerte aber nicht lange bis dann auch noch jemand anderes kam. Es war ein Mädchen, die ganz hübsch hergerichtet aussah, aber die Mädchen traf man hier eigentlich überall an. Ich lächelte sie auch kurz an und dann schweifte mein Blick zu der Uhr. Ein bisschen musste ich noch warten. Ich schaute mir jede Person an, die durch den Türrahmen trat, manche kamen mir bekannt vor und anderen hingegen so gar nicht. Als die meisten da waren, klingelte es auch schon zu der ersten Stunde und der Lehrer kam in den Raum. Am ersten Tag war der Lehrer aber noch gnädig und gab noch fünf Minuten Zeit, da es sich in den Fluren ziemlich staute.
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Sorry, dass keine Antwort kommt, aber sobald ich zwei oder drei Sätze schreibe, schließt sich mein Chrome Automatisch und ja... Ich bin leider auch nicht daheim, so dass ichs am PC schreiben könnte, also,sorry, wenn diese Woche nicht viel kommt.. (Wow, das kann ich natürlich alles schreiben, ohne dass er abstürzt -_-)
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Okay, ist kein Problem. Ich kenne die Probleme, wenn man auf dem Handy etwas schreiben will :3 Mach dir nur keinen Stress und schreib wann du halt kannst, bzw wenn es funktioniert ^^
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Chloé Ich stellte mich schon einmal zur Wand, nachdem ich angekommen war. Das war eben eine Regel hier, wenn auch ziemlich unsinnig meiner Meinung nach, denn wenn man die Leute zwang nebeneinander zu sitzen, führte das oft genug dazu, dass Menschen neben einander saßen, die sich eigentlich gar nicht leiden konnten. Als unserer Lehrer pünktlich zu Unterrichts Beginn ein trat, wurde es schnell still im Raum, niemand wollte gleich am ersten Tag auffallen. In seiner Hand hielt er einen Zettel, vermutlich mit seiner so gut durchdachten Sitzordnung. Nach und nach las er ein paar Namen vor und sagte, wo sie sitzen würden, prüfte damit gleichzeitig die Anwesenheit. "Chloé Hannigan, der Tisch hinten rechts, zusammen mit Nathan Ashtons.", sagte er und nickte in die Richtung von mir und einem Jungen. Der Nachname kam mir bekannt vor, meine Eltern waren mal mit seinen Eltern beim Brunchen gewesen, ich war allerdings Zuhause geblieben. Nachdem ich leicht zum Lehrer geknickt hatte, lief ich zu meinem Platz in der letzten Reihe und setzte mich hin, wartete, bis Nathan ebenfalls kam. Wenigstens waren die meisten Lehrer so gütig, dass man kurz mit seinem Sitznachbarn sprechen durfte, um ihn kennen zu lernen, solange man dabei niemanden störte.
Lionel Nach und nach wurden die anderen Schüler ihren Plätzen zu gewiesen. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, dass teilweise unsere Eltern die Hände im Spiel hatten, um Freundschaften zwischen den Kindern mehr oder weniger zu erzwingen. Irgendwann standen nur noch ein Mädchen und ich an der Wand und es war noch ein Tisch frei, also war klar, dass wir zusammen sitzen würden. Der Lehrer sah uns nur abwartend an, als würde er verlangen, dass wir von selbst zu unserem Platz für gingen, also tat ich das auch. "So nun habt ihr alle einen Moment Zeit um euren Partner für alle Projekte für das nächste Jahr kennen zu lernen. Die Schulleiter haben beschlossen, dass die Gruppen immer einheitlich bleiben sollten, also habt ihr dieses Jahr keine freie Wahl bei den Partnerarbeiten.", sagte er und die meisten, mich eingeschlossen, sahen ein wenig überrascht nach vorne.
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Nathan Eigentlich hätte ich es mir fast denken können, dass ich mit der Tochter Hannigans an einen Tisch sitzen musste. Es war keine Tragödie für mich, immerhin kannte ich sie nicht und ich war keine Person, die Vorurteile hatte, jedoch könnte ich mir gut vorstellen, dass meine Eltern da ihre Finger im Spiel hatten, beziehungsweise meine Mutter. Aber vielleicht war es auch nur Zufall. Ändern könnte ich es jetzt jedoch auch nicht mehr. Ich setzte mich auf meinen Platz neben Chloé und blieb still sitzen, immerhin durften wir uns erst „kennenlernen“ wenn auch jeder seinen Platz eingenommen hatte. Recht schnell hatte jeder seinen Partner gefunden und uns wurde eine neue Regel erklärt, wir durften nämlich, im Gegensatz zu letzten Jahr, in Gruppenprojekten keinen anderen Partner als unseren Sitznachbar wählen…das war doch eigentlich eine Frechheit, oder? In dem Moment, wo der Lehrer sagte, dass wir uns jetzt für ein paar Minuten unterhielten durften, begannen auch alle miteinander zu reden. Die meisten genossen solche Momente, da man sonst nicht so oft die Möglichkeit hatte einfach mit seinem Sitznachbar zu kommunizieren, außer in Pausen und Gruppenarbeit. „Ich weiß ja nicht, ob das mit den einheitlichen Gruppen so ne gute Idee….“ Sagte ich dann etwas leiser und schaute zu meiner Sitznachbarin. Ich wollte eigentlich nur wissen, ob ich der einzige war, der so dachte oder eben die anderen auch noch gerne eine eigene Meinung haben würden.
Kayla Ich huschte auch schnell auf meinen Platz, immerhin wollte ich nicht dass ich mir jetzt direkt etwas anhören müsste, was durchaus der Fall sein könnte in dieser Schule. Leise seufzte ich, als ich mich auf meinen Platz setzte und schaute dann zu den Lehrer, der uns erklärte, dass es keine Möglichkeit gab, etwas mit anderen Mitschülern zu machen…sollten wir uns Sitznachbarn also nicht mögen, hatten wir Pech. Ein bisschen überrascht über diese Änderung war ich schon, jedoch war es mir bewusst, dass die Eltern bei solchen Änderungen immer ein Wörtchen mitzureden haben, meistens im Form von Abstimmungen und ich wettete, dass meine Eltern dabei auch das nette Wörtchen ‚Einverstanden‘ angekreuzt hatten. Als der Lehrer dann auch schon aufhörte zu sprechen und uns jetzt Zeit zum Kennenlernen ließ, wandte ich mich zu meinen Sitznachbarn und lächelte ihn kurz an. „Ich bin Kayla…“
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Chloé Ich wartete, bis alle ihre Plätze eingenommen hatten und lauschte dann, was der Lehrer sagte. Als er meinte, dass wir alle Gruppenarbeiten dieses Jahr mit unserem Sitznachbarn bearbeiten würden, war ich ein wenig überrascht, jedoch nicht war ich mir schnell sicher, dass die Eltern sowohl bei der Idee, als auch bei der Sitzordnung ihre Finger im Spiel gehabt hatten. "Also nichts gegen dich, aber ich fände es besser, als wenn man selbst entscheiden könnte, mit wem man zusammen arbeitet. Ich meine, was ist denn mit den Leuten, die mit ihrem Nachbarn gar nicht klar kommen?", meinte ich ein wenig nachdenklich und sah mich dann einen Moment lang in der Klasse um, um die Reaktionen der anderen zu sehen und zu deuten, einige schienen sich zu freuen, andere waren ebenfalls skeptisch, ob das so eine gute Idee war.
Lionel Das Mädchen, mit dem ich zusammen sitzen würde, folgte mir relativ schnell und stellte sich nach der Ansprache des Lehrers auch schon vor. "Freut mich, ich bin Lionel.", sagte ich mit einem freundlichen lächeln. Auf den ersten Blick wirkte sie ganz sympathisch, aber das hieß gar nichts, manche Menschen entpuppten sich auch als absolute Biester, obwohl sie zunächst so nett geschienen hatten. "Was hältst du von der ganzen Sache?", fragte ich sie, als ich mit bekam, dass alle über sie Sache mit den Gruppenarbeiten diskutierten.
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Nathan „Passt schon, ich sehe es jetzt nicht als Beleidung. Ich meine, immerhin bin ich auch derselben Meinung“ sagte ich und lächelte sie an. Ich wandte meinen Blick von ihr wieder ab und schaute durch die Klasse, bis ich mit meinem Blick bei dem Lehrer stehen blieb. Man merkte, dass er vollkommen davon überzeugt war, dass das eine gute Methode war. Ich fragte mich manchmal wirklich ob manche Menschen gar nicht merkten wie blöd ihre Ansichten eigentlich sind. „Ganz verloren ist es ja nie….“ Sagte ich dann und schaute auf die Tischplatte. Es gab immerhin noch immer die Eltern. Ich glaubte einfach wenn man wirklich unzufrieden mit seinen Tischpartner ist und es wirklich hinten und vorne nicht funktionierte, konnten die Eltern bestimmt was drehen. Ich an meiner Stelle, war mir aber nicht ganz sicher, ob ich den Mut hätte es meinen Eltern zu sagen, immerhin könnten die auch der Grund sein, dass ich diesen Sitznachbar hatte.
Kayla Da ich mir über seinen Nachnamen gerade nicht ganz im Klaren war, konnte ich auch nicht sagen, ob ich ihn vielleicht von irgendwo kannte. Sein Vorname und sein Aussehen kamen mir jedoch eher unbekannt vor und ich vermutete, dass auch meine Eltern ihn nicht kennen würden. Mein Blick wanderte kurz zu dem Lehrer, welcher uns Schüler genau beobachtete. Nicht dass jemand auf die Idee kam die Zeit anders zu nutzen als zum Reden. Aber wie es schien, tauschten die meisten ihre Meinungen über die neue Sitzregelung aus und auch wurde nicht lange aus dem Meinungsaustausch rausgehalten, als mich mein Sitznachbar darauf ansprach. „Naja…“ meinte ich und zuckte mit meinen Schultern, ehe ich meinen Blick auch wieder auf ihn richtete. „…ich habe Sinn dahinter noch nicht ganz verstanden und ich bezweifel auch, dass es einen gibt…“ antworte ich ihn und sah ihn kurz darauf fragend an. „…oder erkennst du einen?“
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Chloé Ich lächelte leicht. "Dann ist ja gut.", meinte ich leise. Sein Blick wanderte ebenfalls einen Moment lang durch die Klasse. Manchmal hasste ich es wirklich auf dieser Schule zu sein. Natürlich gab ein es ein paar normale Menschen, aber die meisten fühlten sich dennoch, als wären sie etwas ganz besonderes, nur weil ihre Eltern reich waren und außerhalb der Schule zeigten sie das natürlich auch, hier waren die Gehälter der Eltern nämlich doch relativ gleich, sonst könnten Sie sich nämlich weder die Aufnahmegebühr, noch die Kosten für jedes Jahr leisten. Ich seufzte nur leise. "Naja es ist fraglich, ob man daran nochmal was ändern kann.", meinte ich nachdenklich. Manchmal fühlte sich diese Schule doch eher wie ein Knast an, den man nur eben mittags wieder verlassen durfte. Irgendwann würdiges langsam wieder leiser, niemand wollte der letzte sein, der noch sprach.
Lionel "Naja, ganz Blicke ich auch nicht durch, was für einen Sinn das haben soll, aber ich traue der Schule zu, dass unsere Eltern irgendwas damit zu tun haben und einen Plan haben.", sagte ich und sah mich schließlich um.Die meisten wurden bereits wieder leiser und sahen nach vorne zu unserem Lehrer, warteten darauf, dass er etwas sagte. Normalerweise begann das Schuljahr nämlich immer mit einer Gruppenarbeit und jeder war gespannt, ob sich das geändert hatte oder nicht, egal wie gut oder schlechte sie die neue Regelung fanden.
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Nathan Ich zuckte noch leicht mit meinen Schultern und sah sie kurz nachdenklich an. Ich hatte das Gefühl dass unsere Gedanken ähnlich waren. Zumindest was diese Schule hier anging. Ich merkte wie es langsam leiser wurde, bis niemand mehr etwas sagte. In normalen Schulen funktionierte es wohl nicht so einfach, zumindest konnte ich es mir nicht vorstellen. Ich richtete meinen Blick wieder zu dem Lehrer, welcher sich von seinen Sessel erhob und langsam zwischen den Tischen durchging. Er schaute sich jeden Schüler noch einmal an, ehe er wieder zurück zu seinen Lehrerpult ging und sich leicht dagegen lehnte. „Ich glaube ich muss euch nicht erklären, wie der Unterricht nach den Ferien immer beginnt…immerhin seid ihr in der letzten Schulstufe.“
Kayla Wie die anderen, wurde ich auch wieder leiser und wartete darauf, dass der Lehrer irgendetwas sagte. Es konnte sich eh schon jeder denken, wie der Unterricht dieses Jahr losgehen würde und nachdem Gesagten des Lehrers, wurde meine Annahme, vielleicht auch die von so gut wie allen, bestätigt. Ich strich mir eine blonde Strähne aus dem Gesicht und folgte meinen Augen den Lehrer. „Durch die neue Regelung wird die Gruppenarbeit für den Schulanfang dieses Jahr ein wenig simpler, wir wollen sehen, wie ihr mit euren Partnern zusammenarbeiten könnt…“ Ich machte eine kurze Pause und schaute noch einmal durch die Klasse. Ich würde alles drauf verwetten, dass die Lehrer den Eltern dann mitteilen würden, wie wir als Team funktionierten. „….ihr überlegt euch selbst ein Projekt, sei es dass er in einen Tag in einer Suppenküche aushilft oder sonst was, da sind euch keine Grenzen gesetzt, dokumentiert es und präsentiert es. Natürlich müsst ihr euch bei den Resultat einer Meinung sein….aber das ist euch natürlich klar…“ Ich empfand es jetzt nicht als allzu schlimm, jedoch musste mal er eine Idee finden und wenn man sich dann nicht einer Meinung war, konnte das Projekt wohl schnell den Bach runtergehen..und das war wohl der Knackpunkt.
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Chloé Als es wieder leise war, begann unserer Lehrer uns zu erklären, was dieses Jahr anders war. Eigentlich fand ich das ganze nicht schlecht, nur konnte ich mir vorstellen, dass es manchen Paaren schwer fallen würde, ein Projekt zu finden, das beide okay fanden und gleichzeitig den Ansprüchen der Lehrer und unserer Schule entsprachen. Nachdem der Lehrer geendet hatte, ging ein leises murmeln durch die Klasse. Mit einem Blick zu Nathan versuchte ich heraus zu finden, ob er ähnlich dachte wie ich oder nicht. Ich hoffte, dass wir beide ein gutes Projekt finden würden, ich hatte zwar schon eine Idee, wusste jedoch nicht, was er davon halten würde.
Lionel Okay, mittlerweile war ich mir sicher, dass alle Eltern hiermit etwas tun hatten und das ganze vermutlich dazu diente, um herauszufinden, wie gut wir zusammen arbeiten könnten und das würden sie dann den Eltern erzählen, in jedem kleinen Detail. Ich seufzte leise und sah dann zu Kayla. Was sie wohl von der ganzen Sache hielt? Ich war ja an sich nicht so begeistert, aber es sollte nicht am Ende an mir scheitern, schließlich würde sie dann ebenfalls eine schlechte Noten bekommen und das wollte ich nicht riskieren. "So,nachdem ihr nun kurz zeit zum nachdenken hattet, könnt ihr schon einmal eure Ideen zu dem Projekt austauschen.", hörte ich schließlich unseren Lehrer sagen.
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