Name: Jackson Alter: 18 Besonderheiten: Er hat eine Narbe am Unterarm, die er aber immer versteckt. Herkunft: Kommt aus dem Königshaus Stand: Schon als Kind wuchs er in der sehr reichen Königsfamilie auf und ist derzeit Prinz. Aussehen: XxXXxX
Name: Chloé Louise Hannigan Alter: 17 Besonderheiten: Chloé soll verheiratet werden, damit Ihre Familie ausgesorgt hat, sie wurde jedoch nicht gefragt. Herkunft: Chloés Mutter stammt eigentlich aus Frankreich, ist jedoch für Ihren Vater von dort nach England gezogen ( ich hoffe England ist okay :3) und hat dort ihre Tochter auf die Welt gebracht. Stand: Sie stammt aus einer recht armen Familie Aussehen: xxx
Das Leben ist wie eine Pusteblume... Wenn die Zeit gekommen ist, muss jeder für sich alleine fliegen...
Jackson Ganz genau wie jeden Tag wurden die seidenen Vorhänge meines Fensters von den Zofen zurückgezogen und das helle Sonnenlicht fiel in das Zimmer. Verschlafen blinzelte ich vereinzelt und richtete mich gähnend auf. Nachdem ich meine Kleidung an hatte duftete es von unten schon nach den frischen Speisen, die für meine Familie und mich angerichtet wurden. Mein Vater wurde langsam alt und musste sich immer mehr auf die Hilfe seiner Diener verlassen, weshalb er vor hatte mich demnächst auf den Thron zu setzen. Mir gefiel der Gedanke sehr bald ein eigenes Reich regieren zu dürfen, doch genauso fühlte ich mich an meine täglichen Aktivitäten wie ausreiten, jagen und kämpfen gebunden. Ohne ein Wort setzte ich mich an den reichlich gedeckten Tisch und begrüßte meinen Vater mit einem aufgesetzen Lächeln auf den Lippen und einem kurzen Nicken. Beim Frühstück wurde eigentlich immer geredet, aber heute war mir nicht so danach. Also versuchte ich dieses mal schneller zu essen um früher nach draußen zu gehen und mich mit meinem besten Freund zu treffen.
Chloé Es war früh am Morgen, als meine Eltern und ich auf standen und uns an die Arbeiten machten, die noch vor den Frühstück erledigt werden mussten. Mein Vater ging also hinaus zu den Tiere, um sie zu füttern, während ich aus dem Brunnen Wasser holte und meine Mutter bereitete drinnen das Frühstück vor, das aus einem einfachen Brei aus Getreide und ein wenig Obst bestand. Auch wenn es nicht viel war, so machte es wenigstens satt. Während des Essens war es still, bis mein Vater schließlich auf sah und zu sprechen begann. "Zieh dir nach dem Frühstück dein bestes Kleid an, wir wurden ins Schloss geladen.". Ich war zunächst recht überrascht, doch dann nickte leicht und aß meine Schale leer, bevor ich mich in mein Zimmer zurück zog und mein bestes Kleid heraus suchte, meine Auswahl war generell sehr begrenzt. Ich hatte zwei Kleider für den Alltag, eines für den Besuch der Kirche und eines für besondere Anlässe, das mit ein paar Stickereien an den Armen und dem Dekolleté verziert war und dessen Stoff leicht blau eingefärbt war, also etwas ganz besonderes für mich.
Das Leben ist wie eine Pusteblume... Wenn die Zeit gekommen ist, muss jeder für sich alleine fliegen...
Jackson Auch wenn der Teller noch halb voll war, verspürte ich schon kein Hungergefühl mehr und erhob mich von meinem Stuhl. "Ich werde mit Kyle ausreiten und ein bisschen Jagen, Vater!", sagte ich schließlich, die große Flügeltür schon im Blick. "Rechtzeitig zum Mittagessen bin ich auch wieder zurück. Wenn du mich jetzt entschuldigen würdest", fuhr ich fort, während ich mich leicht verbeugte und aus dem Augenwinkel mitbekam, dass meine Mutter den Raum betrat. "Dein Treffen musst du wohl verschieben. Ich werde dich schick machen lassen, denn heute bekommen wir Gäste aus dem Dorf. Wie du sicher schon weist wird dein geliebter Vater alt und du musst bald den Thron besteigen, allerdings wollen wir nicht, dass du dies alleine tust und haben deshalb eine Familie eingeladen, die eine ganz reizende Tochter haben", erklärte mir meine Mutter mit einem Lächeln im Gesicht. "Ihr werdet euch kennenlernen und wehe ich bekomme mit, dass deine Stimmung wieder auf dem Nullpunkt gelandet ist und du dich ihr gegenüber wie ein Bauer und nicht wie ein anständiger Königssohn verhalten hast", sagte mein Vater mit drohendem Unterton. "Ja Vater! Darf ich nun gehen?", fragte ich höflich und versuchte meine aufsteigende Wut zu unterdrücken.
Chloé Nachdem ich mich umgezogen hatte, sah ich auf die polierte Platte Metall in meinem Zimmer, die mir als Spiegel diente. Ich wollte heute im Schloss einen guten Eindruck für meine Familie und mich hinterlassen, ich kannte schließlich den eigentlichen Grund für den heutigen Besuch noch nicht. Ich begann damit meine Haare zu einer kunstvollen, recht aufwendigen Frisur zu flechten, in die ich ein blaues Band mit einflocht, das farblich zu meinem Kleid passte. Nachdem ich soweit fertig war, kam ich zurück in unseren kleinen Wohnraum und sah zu meinen Eltern, die ebenfalls umgezogen waren. Meine Mutter lächelte mich ein wenig unsicher an, doch ich konnte nicht sagen warum, sonst war meine Mutter eine stolze, selbstbewusste Frau. War sie wegen des Besuchs so aufgeregt? Ich verschob diese Frage auf später und stieg dann auf unseren Wagen, den wir eigentlich für die Feldarbeit nutzten, um zum schloss mit zu fahren, zu Fuß wäre der Weg zu weit und es würde zu lange dauern. Als wir dort ankamen, lief sofort ein Bediensteter auf uns zu und nahm das Pferd an den Zügeln und meinte, er würde sich um ihn kümmern und dass wir bereits erwartet wurden. Ich selbst bekam das alles nur am Rande mit, ich hatte das schloss bisher immer nur aus der Ferne gesehen und auch wenn wir bis jetzt nur auf dem Innenhof waren, war ich doch überwältigt von der Größe und Pracht dieses Gebäudes. Jedoch sah ich, dass meine Eltern bereits einem jungen Mann ins Innere des Gebäudes folgten und ich beeilte mich den Abstand wieder zu verkleinern, bis ich neben meiner Mutter lief, die Hände vor dem Körper gefaltet und komplett überwältigt von allem. Warum nur waren wir eingeladen worden? Wir waren doch nur eine Arme Familie aus der Umgebung des Schlosses, weshalb hatte jemand hier Interesse an uns?
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