Marie "Brauchst gar nicht so zu gucken. Katzen sind schlechte Omen. In der Nacht, in der meine Eltern starben, habe ich von Katzen geträumt." Ich schnappte mir meine Umhängetasche und rauschte aus dem Zimmer.
~Ich hasse es, einen Menschen zu lieben, weil ich dann für mich nicht mehr der wichtigste Mensch auf der Welt bin.
Marie Traurig ging ich durchs Foyer aus dem Haus. Ich hatte lange nicht mehr über den Tod meiner Eltern nachgedacht. Es war für mich normal, keine zu haben. Das mit den Katzen - naja, normalerweise war ich ja nicht abergläubig, aber was das betraf... "Du solltest aufhören, darüber nachzudenken, Aphrodite Sander.", befahl ich mir selbst laut. Immer wenn ich wütend auf mich selbst war, nannte ich mich bei meinem verhassten Namen. Das beruhigte mich auf irgendeine Weise. Ich trat aus dem Haus. //Das scheint ja auch eine ganz coole zu sein. Hat wahrscheinlich vor nichts Angst.// "Und hör auf, über Leute zu lästern, die du nicht kennst.", sagte ich streng zu mir selbst und musste lachen. Ich war mittlerweile am See angekommen. Ich lief zu den Duschen, zog mich dort drinnen um und duschte mich kurz ab. "Gut, dass du dein Badezeug hier drin hattest.", murmelte ich, nahm Anlauf und sprang mit einem gekonnten Kopfsprung ins Wasser.
~Ich hasse es, einen Menschen zu lieben, weil ich dann für mich nicht mehr der wichtigste Mensch auf der Welt bin.
Emily räumte weiter ihren Schrank ein. Als sie damit fertig war, sah sie sich auf dem ganzen Hof um. Zuerst ging sie in den kleinen Stall und gab jedem Pferd eine halbe Karotte, die sie zuvor aus der Küche mirgebracht hatte
Marie Ich durchschwamm rasch den See zur Hälfte, kehrte dann um und ließ mich im seichten Wasser auf dem Rücken treiben. Ich sah in den durch und durch blauen Himmel. "Das muss ein Traum sein.", murmelte ich. "Dieser Ort ist zu schön, um wahr zu sein."
~Ich hasse es, einen Menschen zu lieben, weil ich dann für mich nicht mehr der wichtigste Mensch auf der Welt bin.
Marius Nachdem Alexander mich auf mein Zimmer gebracht hatte und ich mich eingerichtet hatte mit meinen wenigen Sachen, beschloss ich, mich auf eigene Faust umzusehen. Ich sah mich noch einmal im Zimmer um und ging dann erstmal im Schloss umher. Als ich im Gemeinschaftsraum ankam, glaubte ich, meinen Augen nicht zu trauen. Da stand tatsächlich ein Klavier! Ich sah mich rasch um. Niemand zu sehen. Also ging ich zielstrebig auf das Klavier zu und fühlte über den Deckel. Staubfrei. Ich setzte mich rasch und öffnete den Deckel. Es war gut instand gehalten. Um den Klang zu testen, spielte ich ein paar Akkorde. "Wahnsinns Klang.", murmelte ich und spielte frei "Für Elise". Es klappte wirklich gut.
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Johanna Ich blieb auf dem Bett liegen und dachte einie Weile nach. Nach kurzer Zeit, die mir jedoch ewig lang vorkam, satand ich auf um alles hier zu erkunden. Zuerst ging ich in den Gemeinschaftsraum, wo ich einen JUngen sah, der Klavier spielte. Er war ein Naturtalent!
Marius Als ich jemanden aus den Augenwinkeln sah, blieben meine Finger auf den Tasten kleben und ich sah erschrocken auf. Ich sah ein Mädchen, etwa mein Alter. Ich wurde rot und sah auf meine Hände. "Hi", murmelte ich.
~Ich hasse es, einen Menschen zu lieben, weil ich dann für mich nicht mehr der wichtigste Mensch auf der Welt bin.
Marius Ich sah kurz auf. "Hab ich mir selbst beigebracht. In meinem alten Heim stand auf dem Dachboden ein Klavier. Ich hab mich immer raufgeschlichen und gespielt. Später hab ich dann mal investiert und mir so Hefte gekauft, wo drinsteht, wie man das macht. Aber ich konnte es vorher schon, irgendwie. Ich hab auch schon was selbstgeschrieben."
~Ich hasse es, einen Menschen zu lieben, weil ich dann für mich nicht mehr der wichtigste Mensch auf der Welt bin.
Marie Ich kam wieder an Land, trocknete mich ab und zog mich an. Dann setzte ich meinen Rundgang vor und kam zum riesigen Sportplatz. "Cool. Hier kann bestimmt auch gut Tennis spielen.", sagte ich lächelnd. Dann aber fiel mir etwas ein. "Zumindest könnte man das. Wenn ein paar Deppen nicht deinen Tennisschläger zerdeppert hätten.", murmelte ich finster und seufzte.
Marius Ich sah sie an und setzte meine Finger an. Ich spielte ein paar Takte und brach dann ab. "Das klingt nach Mist." //Konzentrier dich! Du kannst das!// Verlegen sah ich sie an.
~Ich hasse es, einen Menschen zu lieben, weil ich dann für mich nicht mehr der wichtigste Mensch auf der Welt bin.
Marie "Du spielst auch Tennis? Wow, das ist mega nett von dir. Ich hatte auch mal zwei. Beide futsch. Naja. Ich spare im Moment auf so einen mega teuren."
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