Jasper Ich stand auf dem Balkon und sah in den Hof, wo die ganzen Leute ankamen. Viele waren schon da. Ich war mega aufgeregt. Es war dieses komische Gefühl, dass mich dazu brachte, drei Jugendliche aus fertig so genannten 'Unterschicht' einzuladen. Ich hoffte sehr, dass sie auch kommen würden. Ich drehte mich um und sah mich nach dem Grund für diese Feier um. Meine Verlobte. Ein kleines Lächeln huschte über mein Gesicht, als ich sie sah, doch sie schien sich wohl so gar nicht für mich zu interessieren. Zumindest nicht als Person. Mein Vater hatte sie für mich ausgesucht und gegen all meine Erwartungen mochte ich sie sehr.
Cat Ich fühlte mich sehr unwohl, als ich auf dem Weg zum Schloss war. Wochen lang hatte ich mir drei Dinge überlegt: 1. Warum wurde ich eingeladen? War das eine Verwechslung? 2. Sollte ich hingehen? 3. Woher kam dieses seltsame Gefühl, hingehen zu wollen? Ich hatte mich letztlich dafür entschieden und stand vor den Toren. Ich zupfte das Kleid zurecht. Es gehörte der Schwester eines guten Freundes von mir, dessen Vater n großer und erfolgreiche Schneiderei gehörte. Trotzdem fühlte ich mich fehl am Platz. Ich zeigte dem Fachmann meine Einladung und trat durch das Tor. Sofort fühlte ich mich beobachtet. Ich sah nach oben und entdeckte den Prinzen, der auf dem Balkon stand und zu mir sah. Schnell ging ich weiter und betrat den Saal.
»Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass etwas wichtiger ist als Angst.«
Sophia Ich stand noch Zuhause und sah zu meiner Mutter. Sie hatte mir extra aus teuren Stoffen ein Kleid nähen lassen, als sie erfahren hatte, dass ich auf den Ball heute Abend eingeladen worden war. Ich konnte es immernoch nicht ganz fassen, warum war ausgerechnet ich auf diesen Ball, soweit ich wusste war er wegen der Verlobung von Prinz Jasper, eigentlich nichts was mich als Mitglied der Unterschicht wirklich interessierte, aber trotzdem konnte ich es kaum erwarten hin zu gehen. Ich war gespannt auf die Leute, die Umgebung und vorallem auf das Essen. Was es dort wohl alles geben mochte? Ich würde es gleich herausfinden, immerhin war ich jetzt kurz vor dem Schloss. Ich zeigte der Wache meine Einladung und dieser ließ mich nach einer kurzen Musterung eintreten. Mein Blick wanderte für einen Moment zu dem Prinzen, der auf einem Balkon Stand, bevor ich das große schloss betrat.
Domenic Ich war bereits im Schloss, als die meisten anderen Gäste an kamen, ich würde zumindest für diese Woche hier mit meiner Familie bleiben, weil unsere anreise doch sehr weit war und es sich nicht gelohnt hätte nur für diesen Abend her zu reisen, also hatten meine Eltern ausgemacht für einige Zeit hier zu wohnen.
We are the ones, the ones you left behind, don't tell uns how, tell us how to live our lives Ten million strong, we're breaking all the rules, thank you for nothing 'cause there's nothing left to lose
Jasper Ich trat vom Balkon in den Saal und sah mich kurz um. Es füllte sich immer mehr. Ich ging weiter in den Speisesaal, wo meine Eltern sich mit einigen wichtigen Leuten unterhielten. Ich gesellte mich dazu und hörte hauptsächlich schweigend zu, doch interessant waren die Gespräche trotzdem meistens.
Cat Ich atmete tief durch und sah mich um. Unter all den Menschen fiel ich kaum auf und das war auch gut so, auffallen war das letzte, was ich gerade wollte.
»Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass etwas wichtiger ist als Angst.«
Alexandra Ich strahlte den Leuten zu die ankamen und winkte dem ein oder anderen zu. Ein Glück, dass ich eine ziemlich gute Schauspielerin war. Dabei war diese Verlobung das Letzte, was ich gewollt hatte. Auch wenn der Prinz wirklich gut aussah und nett schien - darum ging es doch gar nicht. Ich liebte ihn nicht und ich hatte in der ganzen Sache überhaupt kein Mitspracherecht gehabt, war einfach verkauft worden wie eine Kuh auf dem Markt. Natürlich war das normal für Frauen meines Ranges, gerecht fand ich es aber trotzdem nicht. Als die Gäste endlich alle da waren, folgte ich meinem Verlobten in den Saal und setzte mich neben ihn an das Ende der großen Tafel.
»Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück als Glück.« - Indisches Sprichwort
Jasper Mein Blick wanderte zu Alexandra und ich lächelte leicht. Ich legte ihr zur Begrüßung kurz die Hand auf den Arm und sah dann zu meinem Vater, der aufstand und sich im Saal umsah.
»Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass etwas wichtiger ist als Angst.«
Alexandra Ich erwiderte sein Lächeln leicht, sah dann zu meinem künftigen Schwiegervater. War jetzt der große Moment gekommen? Wahrscheinlich. Ich zwang mich, ganz ruhig zu atmen und mir nichts anmerken zu lassen von dem Sturm, der in mir tobte.
»Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück als Glück.« - Indisches Sprichwort
Cat Ich betrat den Speisesaal, wo sich jetzt alle versammelten und suchte mir möglichst unauffällig einen Platz.
Jasper Mein Vater erhob sein Glas und klirrte mit der Gabel daran. Die Gespräche verstummten und alles wurde ruhig. Er räusperte sich. "Mein liebes Volk! Wir haben uns heute hier versammelt, weil ich euch etwas ganz besonderes mitteilen möchte. Mein Sohn und Thronfolger Prinz Jasper von Hohenfels", er deutete auf mich, "Wird sich mit dieser jungen, wunderschönen Comtesse, Alexandra Maria von Langenfeld, verloben!" Spontaner Applaus brandete auf. Mit einem aufgesetzten Lächeln stand ich auf, nahm Alexandras Hand und verbeugte mich kurz.
»Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass etwas wichtiger ist als Angst.«
Alexandra Ich lächelte wieder in die Menge, stand auf und knickste elegant. Noch mehr Applaus. Dann ebbte das Geklatschte langsam ab und alle sahen abwartend zu Jasper. Natürlich, jetzt würde er etwas sagen müssen. Da war ich mal ganz froh, ein Mädchen zu sein - von mir würde das nicht erwartet werden.
Mattis Ich schlich unauffällig in den Saal und setzte mich neben ein hübsches junges Mädchen (Cat), die auch nicht so aussah, als würde sie hier hingehören, genauso wenig wie ich. Ich hatte eigentlich gar nicht kommen wollen, doch meine Mutter hatte mich dazu gedrängt und schließlich hatte ich nachgegeben.
»Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück als Glück.« - Indisches Sprichwort
Cat Ich drehte den Kopf und sah zu dem Jungen. Ich lächelte ihn leicht an. Es war nicht nur, dass er wie ich irgendwie fehl am Platz wirkte, irgendwie hatte ich das Gefühl, ihn zu kennen.
Jasper Ich hob mein Glas. "Ich hab ewig lang an einer Rede gesessen, doch mir wollte beim besten Willen nichts einfallen. Deswegen fasse ich mich kurz: Erheben wir unsere Gläser auf meine hübsche Verlobte Alexandra, auf dass wir zusammen glücklich werden und eines Tages ein genauso gutes Königspaar sind wie meine Eltern jetzt!" Alle hoben ihre Gläser und prosteten sich zu. "Auf die baldige Braut!", riefen einige und ich setzte mich lächelnd wieder.
»Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass etwas wichtiger ist als Angst.«
Alexandra Ich musste mir starke Mühe geben, um ein Lachen zu unterdrücken. Irgendwie süß. Ich lächelte wieder dem Volk zu, dann kurz ihm und ließ mich wieder am Tafelende nieder. "Nun denn... Lasset das Mahl beginnen!", sagte der König und Kellner kamen mit Platten voller Essen und großen Weinflaschen.
Mattis Ich erwiderte ihr lächelnd zögernd. "Kennen wir uns irgendwoher?", fragte ich leise und hoffte, dass sie meine Frage nicht als unhöflich aufnahm. Ich hatte nur das gefühl, sie irgendwo schon einmal gesehen zu haben.
»Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück als Glück.« - Indisches Sprichwort
Sophia Ich beobachtete Alexandra und Jasper von meinem Platz aus und dann sah ich auf das Essen vor uns. "Oh wow " murmelte ich leise. Hier hatte jeder so viel auf seinem Teller, wie es bei uns an einem Abend für die ganze Familie gab. Ich seufzte leise und begann dann zu essen, es schmeckte echt toll, das musste ich zugeben.
Domenic Ich saß an meinem Platz und lies meinen Blick über die Leute schweifen, er blieb einen Moment an drei Leuten Hängen, die irgendwie so wirkten, als würden sie nicht hier her gehören, aber darüber machte ich mir keine Gedanken.
We are the ones, the ones you left behind, don't tell uns how, tell us how to live our lives Ten million strong, we're breaking all the rules, thank you for nothing 'cause there's nothing left to lose
Mattis Ich grinste. "Komisch." War es wirklich. Fast unheimlich irgendwie. "Ich bin Mattis, und du?", stellte ich mich kurz vor. Fing dabei an zu Essen. Wie erwartet schmeckte es köstlich.
»Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück als Glück.« - Indisches Sprichwort
Mattis Ich sah sie leicht verwundert an. "Kommst du aus England?" Ich hatte noch nie eine Engländerin getroffen.
Alexandra Ich ließ meinen Blick über die vielen Gäste streifen und sah ab und zu kurz zu Jasper, lächelte leicht. Ich aß nur wenig, doch seine Köche waren wirklich gut, meine Mutter hatte nicht übertrieben.
»Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück als Glück.« - Indisches Sprichwort