Melanie "Da kannst du schön selber mit ihm diskutieren." Ich drehte mich um und suchte William. Als ich ihn gefunden hatte, erzählte ich ihm, was Shakira gesagt hatte.
William Ich stürmte zu Shakiras Zimmer. "Lust auf noch mehr Strafen? Ich könnte dir zum Beispiel das Wasser abstellen oder... nein, noch besser, Handy her." Ich stellte mich vor ihr Bett und hielt die offene Hand hin. "Und ich werde jetzt überhaupt nicht diskutieren, sonst kommt noch Zimmerarrest dazu."
Hunter "Eigentlich sollte Melanie das ja tun. Aber danke."
~Gib jedem Tag die Chance, der Schönste deines Lebens zu werden.
William "Deine Liste wird immer länger. Ausgehverbot, Taxidienst, Küchendienst, Zimmerarrest... Ich geh mal nachsehen, ob ich den Hausmeister finde, dann kann er dir noch das Wasser abdrehen. dann kannst du sehen, wie du duscht. Oder du gibst mir dein Handy."
Melanie Ich ging zur Küche. "Sorry, eigentlich sollte Shakira meinen Küchendienst übernehmen, aber ich glaube, die reitet sich grad immer tiefer in die Scheiße."
Hunter "Schon okay. Louis hat mir ja geholfen."
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William "Schön, dann wünsche ich dir viel Spaß. Und du bleibst hier, zum Abendessen bring ich dich persönlich." Ich ging raus und sperrte die Tür von außen zu.
Melanie Ich setzte mich auf meinen Hocker. "Egal, was ich sage, sie blockt total ab. Und sie ist auch noch stolz drauf, eine Diebin zu sein." Unglücklich sah ich auf meine Hände. "Ich will ihr doch nur helfen."
Hunter Ich sah zu Louis und legte Melanie einen Arm um die Schultern. "Hey, wenn sie nicht kapiert, was für ein tolles Mädchen du bist und nur ihr Bestes willst, hat sie es nicht verdient, dass du wegen ihr traurig bist."
~Gib jedem Tag die Chance, der Schönste deines Lebens zu werden.
Shakira sah ihm böse nach "Dann regel ich die Dinge eben auf meine Art." sie nahm sich eine kleine Tasche und steckte ihr Handy, ihren Geldbeutel und noch ein paar andere Wichtige dort hinein. Dann zerschlug sie die Scheibe des Fensters (das verschlossen war) und sprang hinaus. Sie landete hart auf dem kalten Boden und sah sich um, ob sie jemand bemerkt hatte. Da sie niemanden sah, schlich sie im Schutze der Dunkelheit zu der großen Weide. Dort kletterte sie durch das Loch im Zaun, an dem sie schon Wochen arbeitete, und war endlich frei. Sie ging Richtung Wald und versuchte so wenig wie möglich Spuren zu hinterlassen.
Melanie Ich musste lachen und weinen gleichzeitig. Ich wischte mir die Tränen aus dem Gesicht. "Sie denkt nur an sich. Egal, was sie tut. Sie hat mich noch nie gefragt, wie es mir geht oder ob sie mir bei irgendwas helfen kann. Deswegen will ich sie nicht als Freundin bezeichnen. Aber irgendwie mochte ich sie. Naja, aber sie mich nicht."
Hunter Ich tastete meine Taschen nach einem Taschentuch ab, fand aber keins. "Hey, das wird schon wieder."
William Als ich 10 Minuten später zurück zu Shakiras Zimmer kam, schlug ich sofort Alarm. Die Wachposten draußen begannen sofort, das nähere Gelände abzusuchen. Ich lief in die Küche und sah Louis, Melanie und Hunter. "Shakira ist weg."
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Shakira rannte, so schnell sie konnte, immer tiefer in den Wald. Sie sprang über einen kleinen Bach, als als hörte, wie Alarm geschlagen wurde. Sie lachte und hoffte, dass sie dieses Heim nie wieder sehen musste.