Aditi "So, da wären wir, Schatz", sagte mein Vater, als unser Chaffeur auf dem großen Hof von Schloss Rosenberg zum stehen kam. Ich sah mich abschätzend um. Ganz hübsch hier, aber nichts im Vergleich zu Indien natürlich. Mit einer kleinen Verbeugung öffnete der Chaffeur mir und meinem Vater die Tür der Limousine und wir stiegen aus. "Soll ich Ihre Sachen auf Ihr Zimmer bringen, Miss Desai?", fragte er und ich nickte. Er nahm meine vielen Taschen und Koffer aus dem Auto und ging zum Schloss. Mein Vater sah mich an und nahm mich dann fest in den Arm. "Ich werde dich vermissen, meine Kleine", sagte er. "Benimm dich, verstanden." Ich nickte. "Mach ich doch immer", erwiderte ich und zwinkerte ihm zu. Er lächelte leicht und ging dann mit mir zum Eingang des Schlosses. "Ich kann leider nicht lange bleiben, Liebling", sagte er. "Mach's gut. Pass auf dich auf und ruf uns an." Ich nickte und umarmte ihn ein letztes Mal, dann ging er wieder zu unserer Limousine, der Chauffeur kam dazu und sie fuhren weg. Ich seufzte und klopfte dann an die große, reich verzierte Tür.
» Das Leben ist hart. Und für Idioten ist es sogar noch härter. « - John Wayne
Eleonora Meine Eltern hatten mcih früh am Morgen in die Limousine gesetzte und sich nur kurz von mir verabschiedet, bevor ich die Reise zum Schloss Rosenberg angetreten hatte. Alleine. mal wieder. Ich hatte allerdings, ebenfalls mal wieder, nichts dagegen gesagt, sondern mich wortlos gefügt. Meine Koffer waren schon am Abend zuvor eingeladen worden. Nach einer fahrt, die Gefühlt eine Woche dauerte, in Wahrheit waren es nur einige Stunden gewesen, kam das Gelände des Schlosses in Sicht und mein Chauffeur öffnete das kleine Fenster zu mir nach hinten. "Miss Dandolo, wir sind fast da" sagte er nur knapp und schloss es dann wieder. Nach wenigen Minuten kamen wir endlich zum stehen und ncoh bevor der Chauffeur meine Türe öffnen konnte war ich aus dem Wagen gesprungen um mir endlich mal die Beine zu vertreten. Der Fahrer meine Limousine verdrehte nur leicht die Augen und hob dann mein Gepäck aus dem Kofferraum des Wagens.
~ Keiner hat je gefragt, ob ich leben will, also hat mir keiner zu sagen, wie ich zu leben habe ^^
Christian "Majestæt? Deres Højhed, De bliver nød til at vågne op nu, vi ankommer til slottet om få minutter", sagte mein Chaffeur und ich schreckte hoch. Ich hatte gar nicht bemerkt, dass ich eingeschlafen hatte und er hatte recht; wir waren schon fast da. Kurz darauf fuhren wir auf den Hof und die Limousine hielt. "Tak for kørslen, Ib. Vil du være sød at bringe mine ting op på mit værelse?", bat ich. Er nickte, nahm meine Sachen und verschwand im Schloss. Ich sah mich erst einmal um, bevor ich über den Hof zur großen Eingangstür ging. Hier wartete schon ein anderes Mädchen. "Hi", sagte ich und lächelte sie an. Sie erwiderte den Gruß und zusammen warteten wir darauf, dass endlich jemand öffnete. Ich musterte sie so lange unauffällig. Sie musste aus Indien kommen, denn sie hatten ein dunkelgrünes, silbern besticktes Sari an und einen roten Punkt zwischen den Augenbrauen. Sie war ziemlich hübsch.
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Alejandro Als wir endlich auf dem Schloss an kamen, wir hatten zwei Tage für die Anfahrt gebraucht und deshalb eine Nacht in einem Hotel übernachtet sah ich, dass wir nciht die ersten waren, aber das war auch ganz gut so. ich steig aus dem Wagen, nachdem der Chauffeur die Türe geöffnet hatte und streckte mcih erst mal. ich verstand cniht, warum mein Vater mcih nicht einfach hatte fliegen lassen. Es wäre viel kürzer und angenehmer gewesen, aber jetzt war ich ja wenigstens endlich da. Ich ging schon mal auf die -eingangstüre zu, wo bereits zwei andere Mädchen und ein Junge standen, allerdings konnte ich nciht beurteilen aus welchen Ländern sie jeweils kamen, lediglich bei dem Mädchen mit dem Sari lag die Vermutung nahe, dass es Indien war.
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Aditi Ich musterte die anderen drei und überlegte, ob einer von den beiden Jungen wohl dieser Alejandro war, dem man mich versprochen hatte. Ich fand es überhaupt nicht toll, dass man mich einfach mit jemandem verlobt hatte, ohne mich vorher zu fragen. Ich kannte ihn ja ga nicht und war mir auch nicht sicher, ob ich ihn kennenlernen wollte. Als ich die anderen gerade fragen wollte, wie sie hießen und woher sie kamen, öffnete sich die Tür. Eine etwa vierziegjährige, hübsche Frau stad dahinter und lächelte uns allen strahlend zu. Das musste Mrs Adams sein, der das Schloss zusammen mit ihrem Mann gehörte und die das Internat leitete. "Tut mir leid, dass ich nicht früher da war, ich hatte euch erst später erwartet", sagte sie und machte Platz. "Aber kommt rein, kommt rein, ihr hattet sicher eine lange Fahrt. Schön, dass ihr hier seit." Diese Frau war mir mit ihrem offenen Lächeln auf Anhieb sympathisch.
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Alejandro War sie vielleicht das Mädchen, das mir versprochen worden war. Aditi klang schon ein wenig indisch, aber ich wusste ja leider nciht mehr über das Mädchen, welches ich heiraten sollte, als ihren Namen. Zum Glück wurde endlich die Türe geöffnet und wir konnten eintreten. Die Halle, in der wir uns jetzt befanden war geräumig und sehr schön eingerichtet, auch wenn man ihr deutlich an sah, dass sie schon älter war, aber nciht, weil sie verkommen aus sah, sondern einfach an der Gestaltung der Decke oder des Steinfußbodens mit den Ornamenten darin. Ich fragte mcih wie viele junge Adelige Mädchen und Jungen noch kommen würden, denn das Gebäude bot genug Platz für hundert oder mehr. ich hoffte llerindigs, dass es cniht so viele werden würden.
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Mrs Adams (ich spiel sie jetzt einfach Mal, hoffe, das ist okay) "Wilkommen auf Schloss Rosenberg", sagte ich und lächelte die vier an. "Fühlt euch wie zu Hause. Wir erwarten noch zwei mehr, dann mache ich eine kleine Rundführung und erkläre euch kurz die Regeln, und ihr bekommt eure Zimmer gezeigt. Solange könnt ihr euch gerne im Kaminsaal ein wenig erfrischen." Ich strahlte wieder in die Runde und zeigte ihnen dann den Kaminsaal, wo Getränke und Kuchen bereitstanden.
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Alejandro Ich hörte ihr aufmerksam zu. Nur noch zwei weitere. Vermutlich noch ein jungen und ein Mädchen, alles andere wäre unsinnig. Ich hatte mehr Leute erwartet, aber da ja eh von Anfang an fest stehen würde, wer wen heiraten sollte war die Anzahl der Personen auf dem Schloss ja so gut wie egal. Nachdem ich mcih wieder aus meinen Gedanken gelöst hatte folgte ich der dynamischen Frau in den Kaminsaal und ließ mich dort zunächst einmal nieder, denn selbst wenn ich in letzter zeit viel gesessen hatte, diese Stühle hier luden gerade dazu ein aus ihnen Platz zu nehmen und sie waren genau so bequem wie sie aus sahen.
Eleonora Ich folgte den anderen dreien und Mrs Adams in den nächsten Saal, der ebenso einladend wie der Erste wirkte. Bisher fand ich es hier ganz schön, nur den Grund warum wir hier waren hätte ich gerne geändert. Ich meine ich war gerade mal 18 und sollte schon heiraten, während andere Mädchen in meinem Alter auf Partys gingen und erst mit 30 oder so vor den Altar traten. Aber ich konnte es mir eben nciht aus suchen, meine Eltern wollten es so. Das Kuchenbuffet sah sehr einladend aus, weshalb ich mir einen Teller nahm und auf diesen ein Stück der Himbeer-Sahne Kuchens stellte, der besonders lecker aus sah. Dann setzte ich mcih an einen der Tische.
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Aditi Ich folgte Mrs Adams in den Kaminsaal und sah mich um. Es war wirklich gemütlich hier, hier würde ich sicher öfter wieder herkommen. Ich nahm mir ebenfalls ein Stück Kuchen und ein Glas Orangensaft und setzte mich auf ein kleines Sofa, dem anderen Mädchen gegenüber. "Hi", sagte ich. "Ich bin Aditi. Wie heißt du?" Ich sah sie an und überlegte, woher sie wohl kam. Man konnte es von ihrem Aussehen her nicht wirklich sehen.
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Eleonora Während ich meinen Kuchen aß bemerkte ich, wie sich das andere Mädchen zu mir setz. ich lächelte sie an und beantworte ichre Frage dann, nachdem ich das Stück Kuchen, welches sich zu diesem Zeitpunkt in meinem Mund befunden hatte herunter geschluckt hatte. "Mein Name ist Eleonora" antwortete ich ihr dann. Ich vermutete sehr stark, dass sie aus Indien kam, aber das war kein Vorurteil, ich war mit meinen Eltern bereits in Indien gewesen, es war ein sehr schönes land und die Menschen waren meist überaus freundlich.
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Aditi Ich lächelte. Eleonora also. "Darf ich fragen, woher du kommst?", sagte ich dann und sah sie an. Ich konnte es wirklich nicht erraten. Aber vielleicht irgendwo aus Skandinavien, da sie so helle Haare hatte.
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Eleonora "Ich komm aus England, um genau zu sein aus der Grafschaft Lancashire" erzählte ich und erwiderte ihr Freundliches lächeln: "Und du?" fragte ich, auch wenn es bei ihrem Aussehen recht selbstverständlich war, sie konnte mir ja noch sagen, wo genau sie her kam, immerhin war Indien groß genug.
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Aditi "Ich komme aus Indien, wie man sicher sieht. Aus Neu-Delhi." Ich lächelte. Sie schien wirklich nett zu sein. "Weswegen bist du hier? Und mit wem hat man dich verlobt?" Hoffentlich störte es sie nicht, dass ich so viel fragte. Ich war einfach neugierig.
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