Nathan Ich stöhnte genervt auf. ,,Verdammt, Sky, bleib hier!", rief ich meiner kleinen Schwester hinterher. Als sie jedoch nicht auf mich hörte, lief ich ihr nach. ,,Sky? Sky?! Verdammt, Sky! Wo bist du?!", rief ich, auch wenn ich wusste, dass es riskant war. Schließlich wussten wir nicht, was hier unten noch so los war. Ich konnte nur hoffen, dass meiner kleinen Schwester nichts passiert war. Das hätte ich mir nie verzeihen können. Nicht, dass ich nicht recht hatte mit dem, was ich gesagt hatte, aber dennoch hätte ich es sofort zurückgenommen, wenn ich dafür Sky wieder hätte.
Washington Ich beobachtete die neu angekommenen von einer erhöhten Position. Zwei von Ihnen machten sich kurz darauf auf den Weg, um die Umgebung zu erkunden. Das wäre zu gefährlich, ihnen alleine zufolgen. Kurz darauf rannte ein weiteres Mädchen in eine entgegengesetzte Richtung davon. Ich entschloss mich, ihr zufolgen. Vielleicht würde sie mir etwas über ihre Gruppe verraten. Als das Mädchen anhielt, schlich ich mich von hinten an sie heran. Gerade wollte ich sie ansprechen, als das Horn erklang, welches das Auftreten des Säurenebels ankündigte. Ich sah auf das Mädchen hinab. Wenn ich Antworten wollte, musste ich sie wohl oder übel mitnehmen. Kurzentschlossen betäubte ich sie somit und trug sie zu meiner Höhle.
Alice Ich sah zu Alec. ,,Danke, dass du mitgekommen bist.", meinte ich zu ihm. ,,Ich habe das Gefühl, ihr hasst mich alle für etwas, für das ich nichts kann.", fuhr ich dann fort. Ich sah mich weiter nach nützlichen Dingen um, als plötzlich ein Horn ertönte. Ich zuckte zusammen. ,,Was war das?"
Es gibt immer einen Weg. Manchmal muss man ihn sich einfach selbst erarbeiten .
Sky Ich hörte Nathans Worte zwar klar und deutlich, ignorierte ihn aber mit voller Absicht. Ich wollte meine Ruhe, mehr nicht, warum konnte er das nicht einfach akzeptieren, besonders wenn seine Worte der Grund dafür waren. Nathans Stimme kam schließlich immer näher und kurz bevor ich mich dazu entschließen konnte doch nach zu geben und wieder zurück zu ihm zu gehen trat irgendetwas aus dem Dickicht und betäubte mich, noch bevor ich schreien konnte und alles wurde schwarz.
Alec Ich zuckte nur leicht mit den Schultern. "Kein Problem, wir können jeden von uns brauchen, also sollten wir zusammen halten. ", sagte ich leise und lächelte. "Ich hasse dich nicht dafür, du kannst nichts dafür, wessen Tochter du bist. ", erklärte ich ihr dann, als auf einmal das Horn erklang. Aufmerksam sah ich mich um. "Ich weiß es nicht, aber es klang wie ein Horn." stellte ich ein wenig besorgt fest.
Wer hinter die Puppenbühne geht, sieht immer Drähte...
Alice Ich drehte mich in die Richtung, aus der das Horn kam. Von dort kam unaufhaltsam ein seltsamer gelber Nebel auf uns zu. ,,Also ich weiß zwar nicht, was das ist, aber ich habe das unbestimmte Gefühl, dass wir so schnell wie möglich zurück sollten.", meinte ich zu Alec und rannte los. ,,Ach und danke, dass du mich nicht hasst.", rief ich im Rennen.
Nathan Ich hörte auf einmal ein Horn erklingen und sah dann vor mir einen seltsamen, gelben Nebel. Verdammt! Ich musste die Suche abbrechen... Ich lief schnell zurück zum Dropship. ,,Alle rein!", rief ich unseren Leuten zu und deutete auf den Nebel. Wir zogen uns schnell ins Dropship zurück.
Washington Ich setzte das Mädchen in meiner Höhle ab und schloss schnell die Tür. Dann beschloss ich, dass ich sie wohl anketten sollte, damit sie nicht weglief. Ich kettete sie fest und wartete, dass sie wieder wach wurde.
Es gibt immer einen Weg. Manchmal muss man ihn sich einfach selbst erarbeiten .
Alec Auch ich erkannte den Nebel und begann instinktiv zu laufen, jedoch nicht ohne darauf zu achten, dass Alice mir folgte. "Da bin ich ganz deiner Meinung! ", rief ich zu ihr und rannte weiter. "Kein Problem, aber das bringt uns nichts, wenn wir hier unten sterben! ", rief ich dann, packte dann ihre Hand und rannte weiter, bis wir bei den anderen und damit dem sicheren Dropship waren.
Sky Es dauerte eine Weile, bis ich müde meine Augen wieder öffnete. Hier war es dunkel und nach kurzer Zeit, als ich mich bewegen wollte, bemerkte ich, dass ich festgekettet war. Sofort stieg Panik in mir auf und ich riss an den Ketten, auch wenn ich wusste, dass es nichts bringen würde. Meine Augen flogen panisch durch den Raum, doch es war zu dunkel im irgendetwas oder jemanden zu erkennen. Doch eins war nun sicher, wir waren nicht alleine hier unten.
Wer hinter die Puppenbühne geht, sieht immer Drähte...
Alice Ich rannte hinter Alec her und wir erreichten das Dropship im letzten Moment bevor sich die Tür schloss. ,,Sind alle da?", fragte ich besorgt und hoffte inständig, dass wir vollständig waren, doch der Bruder des Mädchens, dass mich so angefahren hatte, schüttelte den Kopf. ,,Sky, meine Schwester, fehlt.", sagte er. Ich schluckte schwer. ,,Warum?", fragte ich. ,,Wir haben uns gestritten.", sagte er nur schlicht. Ich seufzte. ,,Dann müssen wir hoffen, dass sie das hier irgendwie überlebt.", murmelte ich leise.
Washington ,,Du bist wach.", sagte ich ruhig, als das Mädchen erwachte, ohne mich jedoch zuerkennen zugeben. Ich beobachtete sie etwas. Sie war eigentlich ganz hübsch, wenn auch verängstigt, aber das war ja klar. Ich hatte sie schließlich gefangen genommen.
Es gibt immer einen Weg. Manchmal muss man ihn sich einfach selbst erarbeiten .
Alec Gerade noch so hatten wir das Dropship erreicht und ich ließ mich erstmal auf einen der Sitze fallen, bis ich die Worte der anderen hörte. Sky war irgendwo da draußen. Ich atmete durch. Wir kannten uns zwar nicht wirklich, aber ich hatte schon einmal mit ihr gesprochen, kurz bevor sie eingesperrt worden war und damals hatte sie wirklich Netz gewirkt. "Also wir haben nicht viel sehen können da draußen, aber wir haben Ein Horn gehört und aufgrund der Umstände würde ich behauptet, dass dieses Horn das, was auch immer hier unten lebt, vor dem Nebel gewarnt. ", mutmaßte ich.
Sky Mein Blick schoss in dir Richtung, aus der ich die Stimme vernommen hatte, doch ich erkannte nichts genaueres. "Wer bist du? ", fragte ich leise und mit zittriger Stimme. Okay, ich hatte definitiv Angst, aber warum sollte ich diese auch verstecken, das war schließlich ganz normal, immerhin saß ich hier in irgend Höhle, angekettet von irgendeinem Typen, von dem ich nicht wusste wer er war.
Wer hinter die Puppenbühne geht, sieht immer Drähte...
Alice Ich nickte. ,,Irgendwas oder Irgendwer lebt noch hier draußen. Wir sollten uns in acht nehmen. Vielleicht sind diese Bewohner uns feindliche gesinnt...", meinte ich und ließ mich dann ebenfalls auf einen der Sitze fallen. Ich war komplett fertig, da ich noch nie sonderlich ausdauernd war. Wie sollte ich auch? Auf der Ark hatten wir ja keinen Zugang zu Trainingsmöglichkeiten...
Washington Ich musterte das Mädchen. ,,Das tut noch nichts zur Sache. Erzähl mir lieber was ihr hier unten auf unserem Territorium wollt, Skygirl.", sagte ich zu ihr und machte keine Anstalten, mich aus dem Schatten hervorzubewegen.
Es gibt immer einen Weg. Manchmal muss man ihn sich einfach selbst erarbeiten .
Alec "Moment mal... Wenn noch jemand hier draußen lebt und wir Glück haben, dann hat Sky vielleicht eine Chance, wenn sie irgendjemanden von ihnen getroffen hat, vorausgesetzt sie sind uns nicht feindlich gesinnt, oder sie ist endgültig chancenlos, wenn wir sie nicht vor denen finden. ", überlegte ich laut und sah zu Nathan. Es war immerhin seine Schwester, von der wir hier Sprachen.
Sky Okay, eines wusste ich schon mal, wer auch immer noch hier auf der Erde lebte, der konnte unsere Sprache sprechen."Auf euerm Territorium?", fragte ich ihn ein wenig überrascht. Anscheinend waren die Erzählungen, die von überlebenden auf der Erde Sprachen, wahr. Ich zögerte schließlich einen Moment, beschloss dann aber ihm zu antworten, vielleicht war das meine einzige Chance zu überleben. "Wir suchen einen Ort zum überleben, unser Raumschiff stirbt und wir wurden her gesandt, um zu schauen, ob auf der Erde Leben möglich ist. ", sagte ich leise. Das war alles, was ich wusste, alles, was ich bei den Wachen hatte mithören können.
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Nathan Ich nickte leicht. ,,Ich hoffe, dass es ihr gut geht. Mehr kann ich leider auch nicht machen.", murmelte ich leise. Vielleicht waren diese Wesen, die hier lebten ja wirklich Skys Hoffnung auf das Überleben...
Washington Ich ging nun doch etwas auf sie zu. ,,Und wie heißt du, Skygirl?", fragte ich sie, als ich direkt vor ihr hockte. Das, was sie mir erzählt hatte, klang interessant und unglaubwürdig zugleich und ich wollte etwas mehr über sie erfahren. Zumal ich ja mit so wenigen Informationen nicht zur Heda gehen könnte.
Es gibt immer einen Weg. Manchmal muss man ihn sich einfach selbst erarbeiten .
Alec Ich legte meine Hand auf Nathans Schulter. "Sie ist ziemlich Tough, es wird ihr schon nichts passieren . ", sagte ich leise zu ihm und lächelte ihn dann aufmunternd an, auch wenn ich zugeben musste, dass er nicht der einzige war, der sich Sorgen machte. Hier unten mussten wir gegenseitig auf uns aufpassen, wenn wir überleben wollten.
Sky Schließlich löste sich eine Gestalt aus dem Schatten und kam auf mich zu. Sofort musterte ich ihn, er war ganz offensichtlich ein Mensch. Auch wenn er anders wirkte. "Mein Name ist Sky. ", sagte ich und sah ihn an. Irgendwie faszinierend, er nannte mich die ganze Zeit Skygirl, vermutlich weil wir vom Himmel gekommen waren, und mein tatsächlicher Name war Sky.
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Nathan Ich nickte. ,,Nun ich denke, dass wird sie. Ich glaube, ich muss ihr einfach mal vertrauen...", meinte ich und spürte, dass sich eine weitere Hand auf meine Schulter legte. ,,Sobald der Nebel weg ist, suchen wir nach ihr. Wenn Sie noch lebt, finden wir sie.", hörte ich die Stimme der Tochter der Ratsvorsitzenden, welche bemüht ruhig klang.
Washington Ich musterte sie leicht. ,,Du heißt also wie dein Volk, Skai. Dann bist du sicher eure Heda.", meinte ich ruhig. Wenn Sie wirklich ihre Heda war, dann würde man sie bestimmt suchen und so könnten wir sie dazu zwingen, unser Territorium zu verlassen...
Es gibt immer einen Weg. Manchmal muss man ihn sich einfach selbst erarbeiten .
Alec Ich nickte leicht. "Sie wird das schon schaffen. ", sagte ich nochmal leise und sah dann zu Alice. "Der Vorschlag klingt gut. Wahrscheinlich ist es am besten, wenn wir uns in kleine Gruppen aufteilen, jetzt, nachdem wir wissen, dass wir nicht alleine hier unten sind. " sagte ich leise und sah die anderen an.
Sky "Wie wer? Mein Volk? Du meinst die anderen, die mit mir hier sind?. ", fragte ich ihn leise, doch inzwischen nicht mehr so ängstlich, bis jetzt wirkte es nicht wirklich, als würde er mir etwas an tun wollen. "Wer oder was ist bitte eine Heda? ", fragte ich ihn dann verwirrt.
Wer hinter die Puppenbühne geht, sieht immer Drähte...
Alice Ich nickte leicht. ,,Das wird das beste sein. Haben wir hier denn irgendwelche Waffen? Wenn ja, dann müssen wir dafür sorgen, dass jede Gruppe mindestens eine Waffe dabei hat. Wir wissen schließlich nicht, ob die anderen hier Lebenden uns freundlich oder feindlich gesinnt sind.", meinte ich. Auch wenn ich Sky nicht kannte und sie echt unhöflich zu mir war, machte ich mir Sorgen um sie. Sie gehörte schließlich zu meiner Gruppe.
Washington ,,Natürlich meine ich die Anderen, die mit dir hier sind, und eine Heda ist eine Anführerin.", sagte ich ruhig. Ich musterte Skai. Sie schien nicht mehr so ängstlich zu sein. So langsam fand ich sie wirklich recht hübsch, aber wenn sie wirklich die Heda ihrer Gruppe wäre, würde ich mich von ihr fernhalten.
Es gibt immer einen Weg. Manchmal muss man ihn sich einfach selbst erarbeiten .
Sky Ich zuckte leicht mit den Schultern. Hätte ja auch sein können, dass er irgendwen anderes meinte, immerhin war er sicherlich nicht der einzige, den es hier gab. "Nein, ich bin nicht die Anführerin der anderen. ", sagte ich dann und schüttelte ein wenig überrascht den Kopf. Wie kam er da drauf?
Alec "Ich glaube da hinten habe ich eine Kiste mit Waffen gesehen. " meinte ich und deutete in eine Ecke. Damit hatten wir wenigstens eine geringe Chance gegen das, was auch immer hier war, wenn es feindlich gesinnt war.
Wer hinter die Puppenbühne geht, sieht immer Drähte...
Washington ,,Wer ist dann eure Heda und welche Rolle spielst du?", fragte ich Skai. Da sie nicht die Heda war, musste sie eine andere Rolle spielen und irgendwer anders musste die Heda sein. Ich musterte Skai. ,,Am besten du redest mit mir, Skai. Unsere Heda und die anderen werden nicht so liebenswert mit dir sein.", sagte ich.
Alice Ich nickte. ,,Das ist gut. Am besten wir schauen mal nach, wieviele Waffen da sind.", meinte ich und begab mich zur Kiste. Ich versuchte die Kiste aufzubekommen, jedoch war ich ich nicht stark genug. Ich versuchte es dennoch weiter. Schwach wirken wollte ich nämlich auf gar keinen Fall.
Es gibt immer einen Weg. Manchmal muss man ihn sich einfach selbst erarbeiten .